Inhalt
Eröffnung des Monats der Weltmission in Essen
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Deutsch-indisches missio-Kulturfest in der Lichtburg
In einem unterhaltsamen und abwechslungsreichen Programm informierte missio am 3. Oktober 2010 in der Essener Lichtburg über die Arbeit seiner Partner in Indien. Mit dabei war als "special guest": Patricia Kelly.
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Bischof Overbeck: „Armut kennt unzählige Gesichter!“
Bundesweiter Start der missio-Aktion für Indien in Essen
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missio eröffnet Monat der Weltmission in Essen
Indische Ordensschwestern engagieren sich für schwache und ausgegrenzte Menschen
„Unter dem Leitwort ‚Geh und handle genauso’ stellt missio im Monat der Weltmission das Engagement indischer Ordensschwestern in der Nachfolge Mutter Teresas in den Blickpunkt“, sagte missio-Präsident Prälat Klaus Krämer auf der Pressekonferenz anlässlich der Eröffnung des Monats der Weltmission in Essen. „Mit Programmen zur Bildung, Gesundheitsvorsorge und Förderung von Frauen und Mädchen setzten sich indische Ordensschwestern für die Ärmsten der Armen ein. Ihre Botschaft: Unabhängig von Kaste, Religion oder Geschlecht sind vor Gott alle Menschen gleich.“
Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck (oben) erklärte, dass die Schwestern unter ständiger Beobachtung stünden. „Die Provokation ihres christlichen Engagements besteht darin, sich den Armen zuzuwenden und Rechte einzuklagen. Die Christen in Indien brauchen unsere Solidarität. Wir können sie unterstützen, damit sie ihre schwierige und oft riskante Arbeit tun können.“
Schwester Namrata Joseph, die dem Orden der Klarissen-Franziskanerinnen angehört, berichtete über die schwierige Situation von Frauen und Mädchen. Mit Aufklärungsprogrammen wenden sich die Schwestern deshalb gegen Kinderehen, Mädchenhandel und die Abtreibung weiblicher Föten. „Wir wollen mit Einkommen schaffenden Programmen und Selbsthilfegruppen für die Frauen den Kreislauf der Armut brechen“, erklärte Schwestern Namrata.