Pater Shay Cullen kämpft gegen Kinderprostitution und Sextourismus
In München unterhielt sich Ulrike Philipp für missio mit dem irischen Pater Shay Cullen. Der Leiter von PREDA ist der international bekannteste Kämpfer gegen Sextourismus und Kinderprostitution und wurde 2003 auf Anregung von missio für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.
Hintergrundinformation: PREDA
Das PREDA-Kinderschutzzentrum hat eine Sozialstelle, die sich für Straßenkinder und für die Entlassung minderjähriger Gefängnisinsasssen einsetzt. In einem therapeutischen Heim werden sexuell missbrauchte Kinder betreut. Das Rechtshilfe-Büro verfolgt ihre Misshandler und zeigt sie an.
Die PREDA-Mitarbeiter haben internationale Kinderhandels-Syndikate ausfindig gemacht und mit Hilfe von Interpol und Strafverfolgern in Europa und Nordamerika Pädophile vor Gericht gebracht.
Die PREDA Organisation für fairen Handel, vor allem mit Mangos, erreicht, dass Kleinbauern in ihren Dörfern bleiben und nicht in die Städte abwandern. Diese Armutsbekämpfung ist die wirksamte Vorbeugung vor sexueller Ausbeutung von Kindern verarmter Familien in den Städten.
PREDA wird von missio und anderen Gruppen (Caritas, Kindernothilfe, HEX) finanziert; hat aber auch eigene Einkünfte aus dem fairen Handel.