Am 26. September 2008 wurde Prälat Dr. Klaus Krämer als damals 44-jähriger, weltkirchlich erfahrener Mann in das Amt des Präsidenten von missio in Aachen eingeführt. Berufen worden ist er am 11. Juli 2008 - zu diesem Amt und zum Nationaldirektor für die Päpstlichen Missionswerke in Deutschland (außerhalb Bayerns).
Viele Linien führten zu dieser Berufung. Krämers Vita kennt gleich mehrere Bezüge zur Aufgabe bei missio. Der am nächsten liegende Bezug: Etwa zehn Jahre führte der Geistliche die Hauptabteilung Weltkirche im Bistum Rottenburg-Stuttgart, übernahm Schritt für Schritt Vertretungsaufgaben und Verantwortung auf Bundesebene.
Fünf Jahre lang leitete er zudem die Hauptabteilung Ausbildung der pastoralen Berufe im Ordinariat Rottenburg. Dies ist nicht nur ein Fingerzeig darauf, dass er eine gut organisierte Führungspersönlichkeit ist, die ihren Terminkalender und Aufgaben im Griff behält. Sondern er hatte als Bischofsvikar damit ein Feld im Blick, das auch einen bedeutsamen Teil der missio-Projekte auszeichnet.
Der Prälat trat sein Amt an in einer Zeit, in der die kirchlichen Hilfswerke in ihrem Zuschnitt und ihrer Zusammenarbeit auf dem Prüfstand stehen. Er ist selbst aktiv in der zuständigen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz und will sich einsetzen für eine Landschaft von Hilfswerken, in der jedes Werk mit einem klaren Profil seinen legitimen Platz hat.
Die Deutsche Bischofskonferenz berief am 25. Februar 2010 Prälat Dr. Klaus Krämer mit Wirkung zum 1. April 2010 als Nachfolger von Prälat Winfried Pilz zum Präsidenten des Kindermissionswerkes „Die Sternsinger“.