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missio begrüßt Aufnahme von Flüchtlingen
15. Dezember 2012
Das Internationale Katholische Missionswerk missio in Aachen begrüßt die Entscheidung der Innenministerkonferenz (IMK) zur Einführung eines kontinuierlichen Resettlement-Programms für Flüchtlinge in Deutschland. "Dies ist für Deutschland ein Durchbruch und darüber hinaus ein wichtiges Signal für den europäischen und internationalen Flüchtlingsschutz", so Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident von missio in Aachen (Foto). Der Beschluss der Innenministerkonferenz in den nächsten drei Jahren jährlich 300 besonders schutzbedürftige Flüchtlinge pro Jahr aus Erstzufluchtsländern dauerhaft aufzunehmen sei uneingeschränkt zu begrüßen, auch wenn natürlich auf Dauer die Aufnahme einer größeren Zahl von Flüchtlingen dringend geboten sei.
Prälat Krämer wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass er sich jüngst für die Aufnahme jener irakischen Flüchtlingen eingesetzt habe, die sich in Syrien in einer dramatischen Situation befänden. Der missio-Präsident erinnerte daran, dass sich in den nahöstlichen Nachbarländern des Irak noch rund 35.000 besonders schutzbedürftige Angehörige von religiösen Minderheiten – darunter knapp 30.000 Christen – aufhielten. Er hoffe, so Krämer, dass die Innenministerkonferenz auch hinsichtlich dieser irakischen Flüchtlinge zeitnah einen Aufnahmebeschluss fasse.
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