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Sternsinger bringen Neujahrssegen zu missio
12. Januar 2012
"Möge unsere Arbeit unter dem guten Stern stehen, der in Bethlehem aufgegangen ist." Mit diesen guten Wünschen von Prälat Klaus Krämer beging missio seinen Neujahrsempfang. Rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Internationalen Katholischen Missionswerks, des Kindermissionswerks sowie des Catholic Media Councils (Cameco), der Gesellschaft für kirchliche, caritative und soziale Einrichtungen (BEGECA) und des Reisebüros raptim waren dazu im Oktogon des missio-Foyers zusammengekommen. Und noch so manch anderer hatte den Weg in die Goethestraße gefunden: Zehn Sternsinger der Domsingschule Aachen kamen mit Morgenstern, Sammelbüchse und Kreide im Gepäck vorbei und baten Gott um seinen Segen für das missio-Haus: "Wir bitten dich, segne nun dieses Haus, und alle, die gehen da ein und aus. Verleihe ihnen zu dieser Zeit: Frohsinn, Friede und Einigkeit!"
Dr. Krämer, Präsident von missio und dem Kindermissionswerk, gab eine Jahresvorausschau: missio feiert sein 180-jähriges Jubiläum. Ebenfalls gedenkt die katholische Organisation des 150. Todestages der Frau, die das Fundament für spätere Missionswerke wie missio legte: Pauline-Marie Jaricot. Ihr Wirken bewegte den Aachener Arzt Heinrich Hahn dazu, den Franziskus-Xaverius-Verein, das heutige Hilfswerk missio, zu gründen.
In dieser Tradition stehen 2012 drei Aufgaben im Zentrum der Arbeit von missio: Ganz im Sinne des von Papst Benedikt XVI. ausgerufenen "Jahres des Glaubens" geht es vor allem um die Weitergabe des christlichen Glaubens. Zudem geht das neue Kampagnenthema der Aktion Schutzengel an den Start: Unter dem Motto "Familien in Not" rollt am 98. Deutschen Katholikentag der Flucht-Truck an. Er fokussiert auf die Probleme in der Demokratischen Republik Kongo. Das dritte Leitthema ist der Einsatz für bedrängte Christen – angesichts der Ereignisse in Nigeria aktueller denn je. Ein Highlight wird zudem der Monat der Weltmission im Oktober sein, in dem sich missio diesmal auf Gäste aus Papua-Neuguinea freuen darf.