Jugend und Schule

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Friedensarbeit und Dialog - nur was für Nigerianer?

Nigeria ist weit weg, und die meisten von uns kennen Krieg und offene Gewalt nur aus dem Fernsehen. Warum also sollten wir uns für Frieden einsetzen?

Wenn man im Frieden lebt, macht man sich wenige Gedanken darüber. Aber wenn wir genau hinschauen, merken wir, dass es auch bei uns nicht immer ganz so friedlich zugeht. Bei einer Schülerbefragung quer durch Deutschland in den Jahren 1998-2005 gaben 38,9 Prozent aller befragten Jugendlichen an, dass sie schon mindestens einmal im Leben eine Gewalttat erlitten haben. Dabei sind Jungs häufiger betroffen als Mädchen, Hauptschüler häufiger als Gymnasiasten.

Auch in Deutschland hat Gewalt, gerade unter Jugendlichen, viel mit Ungerechtigkeit und fehlenden Bildungs- und Berufschancen zu tun. Manchmal finden sich Jugendliche aus benachteiligten ethnischen Gruppen in aggressiven Gangs zusammen. Viele deutsche Jugendliche, die sich „abgehängt“ fühlen, werden rechtsradikal und ausländerfeindlich.

Und auch bei uns wird oft die Religion als Vorwand für Hass und Feindschaft missbraucht – von christlichen und muslimischen Fundamentalisten ebenso wie von islamophoben (islamfeindlichen) Menschen.

Tobias und Innocent
© Tobias Rieger

Von wegen!

Aber auch bei uns gibt es viele junge Menschen, die Brücken bauen, sich auf fremde Kulturen einlassen und sie zu verstehen versuchen, die den Dialog mit Jugendlichen aus einer anderen Religion suchen oder sich einfach nur trauen, über Kulturen und Religionen hinweg gemeinsam aktiv zu werden. Check it out - zum Anschauen und Nachmachen!


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Ps 96,11