Die Pandemie HIV/Aids berührt die Kirche im Herzen ihres Glaubens. Sie fordert uns in dem heraus, was wir glauben und wie wir uns selbst und unseren Auftrag verstehen, die Botschaft von einem weltzugewandten und menschenfreundlichen Gott über die Ränder der Kirche hinaus bis an die Grenzen der Welt zu tragen.
Wie können Diözesen, Gemeinden und Ordensgemeinschaften ihren Dienst der Verkündigung und Diakonie verrichten, wenn das Leben und die Zukunft so vieler bedroht ist?
Wie vom Gott des Lebens sprechen, wenn die Erfahrung von Armut, Tod und Einsamkeit auch das Leben der Gemeinden so stark bestimmt?
"Das Thema Aids", so hat es Kardinal Karl Lehmann ausgedrückt, "trifft das Evangelium im Kern, denn es geht um die Verantwortung für den 'Prototyp' des ausgegrenzten Menschen schlechthin. Solidarität meint keine allgemeine Weltverbrüderung, sondern konkretes Handeln. Die ganze Kirche steht in der Verantwortung, die katastrophalen Auswirkungen der Aids-Pandemie zu bekämpfen."
Konkretes Handeln aber setzt Wissen voraus, Empathie und die Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen und sich selbst und das eigene Leben in der Verbundenheit mit anderen wahrzunehmen. Mit dem missio-Aids-Truck gehen wir deshalb einen Schritt weiter in unserem Engagement zur Unterstützung des kirchlichen Kampfes gegen die Pandemie
Der Himmel freue sich,