Am Schicksal von Opio wird der Zuschauer an das Thema Kindersoldaten herangeführt. Der 15-jährige Junge wurde mit 11 Jahren von Rebellen entführt und zwangsrekrutiert. Schauplatz dieses abscheulichen Verbrechens gegen die Menschlichkeit ist Norduganda. Über 20 Jahre tobte im Gebiet der Acholi ein blutiger Bürgerkrieg. Und obwohl im August 2006 ein Abkommens zwischen den verfeindeten Parteien zur Beilegung des Konflikts unterzeichnet wurde ist die Sicherheitslage auch ein Jahr später noch instabil.
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Du sollst nicht töten!
„Als Kirche haben wir eine enorme Verantwortung“, erklärt Pater Josef Gerner, der seit elf Jahren in diesem Gebiet lebt und sich für die Resozialisierung ehemaliger Kindersoldaten einsetzt. Um die Wunden zu heilen, versucht der Pater immer wieder zwischen den ehemaligen Kinder-Kriegern und der Zivilbevölkerung zu vermitteln. Denn nur wenn eine Aussöhnung stattfindet, können die Menschen zu einer friedlichen Gesellschaft zusammenwachsen.
China Keitetsi
Eine, die den Weg in die Zivilgesellschaft geschafft hat, ist China Keitetsi. Die ehemalige Kindersoldatin und Autorin wurde als Achtjährige von Rebellen der ugandischen National Resistance Army verschleppt und zur Soldatin ausgebildet. „Vergessen kann ich niemals“, sagte die 31-Jährige, aber sie hat gelernt mit den schrecklichen Erlebnissen fertig zu werden. Mit Hilfe von missio baut China Keitetsi ein , damit die Opfer von heute, die Retter von morgen werden.
Der Himmel freue sich,