Afrikatag 2012

Inhalt

Unsere Vision

 

Als katholisches Missionswerk bezeugen wir die gute Nachricht vom Gott des Lebens, die in der Sendung Jesu und in seiner Botschaft vom Anbruch des Reiches Gottes konkret geworden ist. Er ist gekommen den Armen die gute Botschaft zu bringen, Gefangene zu befreien, Kranke zu heilen, ein Gnadenjahr des Herrn auszurufen (vgl. Lk 4). Jesus Christus ist unsere Hoffnung, von dem Zeugnis zu geben wir der Welt schuldig sind (1 Petr 3,15).

Mitte und kritische Norm unseres Engagements ist der Auftrag, diese Frohe Botschaft allen Menschen durch Wort und Tat zu bezeugen. Wir wirken mit, eine Kirche zu gestalten, die in ihrer Katholizität die Grenzen zu den Anderen überschreitet und zum Glauben einlädt.

Wir sind mit Kopf, Hand und Herz Gestalter einer missionarischen Bewegung, die sich für die Weitergabe des Glaubens und die zukunftsgerichtete Gestaltung der Einen Welt aus dem Evangelium einsetzt.

Darin sind wir unseren Wurzeln in der katholischen Laienbewegung des 19. Jahrhunderts und der Gründerin des Werks der Glaubensverbreitung Pauline Marie Jaricot (1799-1862) verpflichtet, die die Solidarität im Gebet mit dem Handeln in der Welt verbunden hat.

Diese Vision einer missionarischen Bewegung ist heute durch die missio-Mitglieder in den Gemeinden und Gemeinschaften in Deutschland verankert.

Durch die Zusammenarbeit mit unseren Partner/innen in Afrika, Asien und Ozeanien und durch unser Engagement in der deutschen Kirche tragen wir dazu bei, dass die Botschaft Jesu Christi als Quelle weltweiter Solidarität erfahren und bezeugt wird:

  • Wir stehen im Dienst einer Lerngemeinschaft mit den Menschen in Afrika, Asien und Ozeanien und der Weltkirche, die in der Vielfalt der Lokalkirchen konkret sichtbar wird, wirkt und lebt.
  • Wir sind ein Netzwerk missionarischer Spiritualität, das in der christlichen Gottes- und Gebetserfahrung verankert ist, aus dieser Erfahrung die Welt mitgestaltet und darin offen bleibt für fruchtbare Begegnungen mit anderen Religionen und Kulturen.
  • Wir fördern eine Solidargemeinschaft, die füreinander einsteht und Verantwortung für das Leben in Kirche und Gesellschaft übernimmt.

Wir stehen im Dienst einer Lerngemeinschaft mit den Menschen in Afrika, Asien und Ozeanien und der Weltkirche, die in der Vielfalt der Lokalkirchen konkret sichtbar wird, wirkt und lebt.

Wir stellen die Verbundenheit mit der weltweiten Gemeinschaft der Gläubigen in ihrer kulturellen Verschiedenheit als Bereicherung des eigenen Christseins vor.

Wir ermutigen Christ/innen in einer weltanschaulich pluralistischen Gesellschaft, sich „ihrer universalen missionarischen Berufung bewusst“ zu werden (Statuten der Päpstlichen Missionswerke Nr. 5).

Wir tragen dazu bei, dass Gemeinden und Einzelne ihre Identität im Glauben entwickeln und Mitverantwortung für die Gestaltung der Welt aus dem Glauben übernehmen.

Wir ermöglichen weltkirchliche Lernerfahrungen im Bereich des gemeinschaftlichen Glaubensvollzugs und fördern so die Erneuerung des gemeindlichen Lebens in Deutschland.

Unsere Ziele

  • Christ/innen in Deutschland erfahren Kirche als globale Weg- und Lerngemeinschaft gegenseitigen Schenkens und Beschenkt-Werdens. Durch die Begegnung mit der Glaubens- und Lebenswirklichkeit von Menschen aus anderen Kontexten lassen sie sich in ihrer Alltagsbewältigung und in der Gestaltung ihrer Gottesbeziehung herausfordern und bereichern.
  • Die von uns geförderten Projekte stehen im Einklang mit der Vision einer weltkirchlichen Lerngemeinschaft, indem sie zur Gestaltwerdung der einen Kirche in den verschiedenen geographischen, sozio-kulturellen und religiösen Lebensräumen beitragen: Sie sind kulturell verwurzelt, berücksichtigen die Komplexität und Verschiedenheit weiblicher und männlicher Lebenszusammenhänge und tragen zu einem guten Zusammenleben von Christ/innen und Menschen anderen Glaubens bei.
  • Wir werben um Spenden mit Projektbeispielen, die den lebensstiftenden Reichtum von Gottes froher Botschaft erfahrbar machen und sprechen dabei bewusst auch Menschen an, die kirchlich nicht gebunden sind.
  • Wir bieten in der engen Zusammenarbeit mit Partner/innen im Süden allen bei uns in der weltkirchlichen Arbeit Tätigen qualifizierte Informations-, Beratungs- und Bildungsangebote an.
  • Wir stellen pastorale Konzepte unserer Partner als Beiträge zu einer missionarischen Erneuerung der Kirche in Deutschland vor.

Wir sind ein Netzwerk missionarischer Spiritualität, das in der christlichen Gottes- und Gebetserfahrung verankert ist, aus dieser Erfahrung die Welt mitgestaltet und darin offen bleibt für fruchtbare Begegnungen mit anderen Religionen und Kulturen.

Durch die Begegnung mit dem Glaubenszeugnis von Menschen in Afrika, Asien und Ozeanien stärken wir die Verbundenheit aller Christ/innen weltweit, wecken das Bewusstsein für den Reichtum gelebter Glaubensformen und vertiefen die Freude am eigenen Glauben.

Wir fördern eine Spiritualität, welche die Quelle für solidarisches Handeln und eine nachhaltige Gestaltung der Welt sein kann.

Unsere Ziele

  • Menschen auf der Suche nach Sinn und Lebensdeutung erfahren das Lebenszeugnis von Christ/innen weltweit als Einladung, den eigenen Glauben in einem Netz von Begegnungen und Beziehungen zu leben.
  • Menschen finden im Glauben an den Auferstandenen und in der Verheißung des Gottesreiches die Motivation, sich auch angesichts der Erfahrung von Ohnmacht und Scheitern für das Leben in Fülle einzusetzen.
  • In traditionellen und neuen Formen gelebter Spiritualität finden Christ/innen zu einem zeitgemäßen Verständnis ihres missionarischen Auftrags.
  • Die Achtung vor dem Reichtum der verschiedenen Charismen, mit denen Menschen begabt sind, prägt die eigene Glaubens- und Lebenshaltung.
  • In der Begegnung mit Angehörigen nicht-christlicher Traditionen erfahren Christ/innen Gottes Gegenwart auch über die sichtbaren Grenzen der Kirche hinaus und gewinnen ein tieferes Verständnis ihrer eigenen Berufung.

Wir fördern eine Solidargemeinschaft, die füreinander einsteht und Verantwortung für das Leben in Kirche und Gesellschaft übernimmt.

Wir unterstützen die Lokalkirchen in Afrika, Asien und Ozeanien darin, selbstständig und eigenverantwortlich Zeugnis zu geben vom Heilshandeln Gottes in der Welt.

Wir unterstützen Frauen und Männer, die sich vom Evangelium haben ergreifen lassen und Verkünder/innen eines menschenfreundlichen Gottes, Träger/innen von Entwicklung, Werkzeuge des Friedens, Anwält/innen der Menschenwürde sind.

Wir nutzen verschiedene Kooperationsformen, die die Lokalkirchen in ihrem Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit unterstützen und auf neue Weise die weltkirchliche Verbundenheit zum Ausdruck bringen und befördern.

Wir nutzen im Zusammenwirken mit anderen katholischen Werken die Einflussmöglichkeiten der Kirchen auf politische Entscheidungsträger und öffentliche Meinungsbildung zugunsten von Frieden, Gerechtigkeit und Wahrung der Menschenwürde.

Unsere Ziele

  • Christ/innen in Deutschland erkennen den Zusammenhang von globalen und lokalen Entwicklungen und drücken durch ihre finanzielle Hilfe ihre Verbundenheit mit den Menschen in den Kirchen des Südens aus.
  • Die in unserer Werbung und Öffentlichkeitsarbeit vorgestellten Themen und Projekte sind Ausdruck unserer Grundaufgabe, das Evangelium zu bezeugen, den Glauben weiterzugeben und christliche Gemeinden aufzubauen.
  • Den Schwerpunkt unserer Projektförderung bildet die Aus- und Weiterbildung von Frauen und Männern, die haupt- oder ehrenamtlich in den Lokalkirchen tätig sind.
  • Wir unterstützen vorrangig Projekte, die sich der Verwirklichung der Option für die Armen verpflichtet wissen.
  • Die Achtung unserer Partner/innen, ihrer Potentiale und ihrer Eigenverantwortlichkeit leitet unsere Zusammenarbeit und Projektförderung.
  • Zusammen mit unseren Partnern in Afrika, Asien und Ozeanien und in direktem Kontakt mit ihnen vertreten wir ihre Anliegen bei kirchlichen und politischen Entscheidungsträgern in Deutschland. Wir sind kompetente und effiziente Vermittler finanzieller Hilfen.

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Kinder sind schutzbedürftig

Vorgehensweise bei sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in Projekten

Gemeinsames Positionspapier von missio, Adveniat, Kindermissionswerk, Misereor und Renovabis zur Vorgehensweise bei sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in Projekten.

Das Positionspapier (PDF, 56.15 kB)
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Position paper (PDF, 34.72 kB)
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Exposé de principe (PDF, 91.08 kB)
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