Seit März 2007 haben unsere „Perlen des Lichts“ eine Kette der Verbundenheit zu unseren Projekt-Partnerinnen und –Partnern in Afrika, Asien und Ozeanien geknüpft. Rund 10.500 Menschen in der ganzen Bundesrepublik nahmen gemeinsam deren Freuden und Sorgen mit ins Gebet. Umgekehrt haben uns Menschen überall auf der Welt in ihre Fürbitten eingeschlossen. Was als Initiative eigentlich nur für das missio-Jubiläumsjahr 2007 gedacht war, hat im Laufe der Zeit immer weitere Kreise gezogen und seinen festen Platz im Alltag erhalten. Für die einen ist es ein tägliches Ritual, andere nehmen sich am Sonntag Zeit dafür. Alle haben ihren ganz persönlichen Rhythmus und bestimmen selbst, wie lange sie teilnehmen.
Ab 2010 gibt es statt der einzelnen Perlen pro Monat einen kleinen Perlenkranz mit neun Perlen und einem Kreuz. Die neun Perlen symbolisieren die neun Regionen dieser Erde in denen missio tätig ist. In der gewohnten Form gibt es dazu monatlich eine Bildkarte mit einem Gebetsanliegen, zu dem dann eben eine bestimmte Perle des Perlenarmbandes gehört. missio stellt dabei jeweils ein Gebetsanliegen vor, das die Menschen in einem missio-Projekt besonders bewegt. Das können Kindersoldaten im Kongo sein, Friedensinitiativen auf den Salomonen, oder indische Schwestern, die mit heimischen Kräutern heilen.
Mit der Initiative hat das Aachener Werk ein grundlegendes Anliegen von Marie-Pauline Jaricot aufgegriffen. Die Französin hatte 1822 in Lyon einen Missionsverein gegründet und damit eine weltweite Missionsbewegung gestartet. Sie hat nicht nur um Spenden für die Mission gebeten, sondern gleichzeitig um Gebete für die Missionare.
Die Teilnahme an der Gebetskette ist selbstverständlich kostenlos! Jeder ist herzlich eingeladen mitzumachen.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Lieselotte Miethig .