Afrikatag 2012

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arrow Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es. arrow

Kinder brauchen Glauben

 

Jedes Kind ist ein Zeichen, dass Gott noch nicht am Menschen verzweifelt, hat der Literatur-Nobelpreisträger Rabindranath Tagore einmal gesagt.

Ganz in diesem Sinne sind wir bei missio überzeugt, dass Kinder die Zukunft sind: die Zukunft dieser Erde und unserer Kirche. Deshalb wünschen wir uns für alle Kinder einen guten Start ins Leben. Aber wir wissen auch, dass das für viele Kinder in Afrika, Asien und Ozeanien nicht selbstverständlich ist. Sie leiden körperliche und seelische Not.

Unsere Projektpartner bemühen sich intensiv, gerade diesen Kindern unseren Glauben zu vermitteln, indem sie sich um ihre Familien kümmern. Denn wir haben die Erfahrung gemacht, dass es für Kinder in einem schwierigen Umfeld wichtig und heilsam ist, zu hören und zu erleben: Jesus hat sich mir ganz besonders zugewandt.

Die Glaubensweitergabe an die Kinder wird so zu einer Ermutigung, die Hoffnung und Zuversicht wachsen lässt.

Kinder brauchen Liebe

 

Wir legen besonderen Wert auf die seelsorgerische Betreuung von Kindern in Not.

Deshalb bilden wir Ordensleute, kirchliche Mitarbeiter und Seelsorger für den Umgang mit Kindern aus, deren Seelen verletzt wurden: durch Krieg und Flucht, sexuellen Missbrauch oder Gewalt. missio-Partner kümmern sich um Straßenkinder und ehemalige Kindersoldaten, um Mädchen, die Opfer von Menschenhandel oder Genitalverstümmelung wurden.

Durch die Seelsorger, die sich ihnen „im Namen Gottes“ zuwenden, erfahren die traumatisierten Kinder Liebe, Zuwendung und konkrete Hilfe – oft zum ersten Mal in ihrem Leben.

Besonders schön ist es, erleben zu dürfen, wenn Kinder, die aus traumatischen Situationen kommen, selbst zu Boten der Hoffnung für ihre Alters- und Leidensgenossen werden.

Kinder brauchen Hoffnung

 

Wer keine Hoffnung hat, hat auch keine Zukunft. Kinder und Jugendliche, die die Hoffnung aufgeben, geben sich auf. Unsere missio-Partner vor Ort wissen, welche Kinder gefährdet sind und was sie brauchen: Kinder, die ihre Eltern im Krieg verloren haben, Kinder, die erleben mussten, wie ihre Eltern an Aids starben. Die kirchlichen Mitarbeiter setzen sich ganz persönlich für jedes Kind ein.

Wir bemühen uns besonders darum, Kinder in einer Form aufwachsen zu lassen, die einer „richtigen“ Familie am ähnlichsten ist. Deshalb unterstützt missio Programme, bei denen die Kinder in Familien und in die Pastoralarbeit der Gemeinde eingebunden sind. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen die Erfahrung unserer langjährigen Partner vor Ort: Dies ist der beste Weg, sie gezielt zu unterstützen. Die Kinder bleiben in ihrer gewohnten Umgebung und werden durch Familienangehörige oder Nachbarn betreut.

So kann in den Kindern die Hoffnung wachsen, dass auch für sie ein Platz in der Welt ist, an dem sie Liebe und Aufgehobensein erfahren können.


Zusatzinformationen

Ansprechpartnerin

in Aachen

Angela Mispagel ,
Leiterin Referat Projekte & Partnerschaften


Goethestr. 43 , 52064 Aachen

Tel.:
+49 (0)241 / 75 07-333
Fax:
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