Afrikatag 2012

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Kamerun

Radiosendungen bringen Gerechtigkeit und Frieden

Glauben verbreiten per UKW - in Kamerun sind die Wege zu den Gläubigen lang und beschwerlicher. Einfacher sind die Menschen über das Medium Radio zu erreichen.
  Glauben via UKW - das Studio der diözesanen Radiostation

„Afrique en miniature“, Afrika im Kleinen – das verkörpert Kamerun in den Augen des französischen Geographen Jean-Claude Bruneau. „Kamerun wirkt wie eine Kreuzung, an der sich der ganze Schwarze Kontinent ein Stelldichein zu geben scheint.“

Tatsächlich ist das Land in geographischer und kultureller Hinsicht ein Bindeglied zwischen den Großregionen West- und Zentralafrika. In der Welt des Fußballs ist Kamerun seit der WM in Italien 1990 ein Begriff. Damals gelang der Elf Kameruns als erster afrikanischer Fußball-Nationalmannschaft der Einzug ins Viertelfinale einer Weltmeisterschaft. Die knapp 17 Millionen Einwohner des Landes gehören zahlreichen ethnischen Gruppen an und sprechen rund 230 verschiedene Sprachen und Dialekte. Wie so viele Staaten Afrikas leidet auch Kamerun unter großen wirtschaftlichen Problemen. Etwa 40 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze.

Die Diözese von Nkongsamba ist etwa dreimal so groß wie das Saarland. Hier leben 800.000 Menschen, fast die Hälfte sind Katholiken, was im Vergleich zu den restlichen Regionen des Landes ein überdurchschnittlich hoher Anteil ist.

Abbé Thomas Tchiaga ist seit etlichen Jahren verantwortlich für die diözesane Radiostation. Wichtige Themen für seine Radiosendungen sind Gerechtigkeit und Frieden, die große Bandbreite der Aids-Problematik inklusive öffentlicher Aufklärungs-Kampagnen sowie Fragen rund um Katechese- und Evangelisierung. Diese Programme werden einmal pro Woche 30 Minuten lang auch über ein nationales Radio aus Douala und einen regionalen, ländlichen Sender ausgestrahlt. Eine Einspeisung in das Netz des nationalen katholischen Senders „Radio Veritas“ (Douala) ist geplant.

Außerdem soll die Produktion von Video-Filmen unterstützt werden. Auch auf dieser Ebene besteht großer Bedarf. Da es in dem sehr ländlichen Bistum nur wenige und teure Verkehrsverbindungen gibt, ist es leichter, die Informationen dorthin zu bringen, wo die Menschen leben. Gefilmt werden Initiativen und Ereignisse innerhalb der Diözese. Dabei geht es vor allem um die stärkere Verwurzelung des Glaubens im Leben der Menschen.

missio möchte dieses Projekt mit 7.900 € unterstützen. Mit Ihrer Spende sorgen Sie dafür, dass die „Gute Nachricht“ möglichst viele Menschen erreicht und in ihrem Alltag anspricht.


Zusatzinformationen

Ihre Ansprechpartner/-innen:

v.l.n.r.: Bernd Merzenich, Kathrin Sauren, Angela Mispagel, Katrin Scherb, Sylvia Plettenberg, Dominik Hippler, Petra Jerusalem

v.l.n.r.: Bernd Merzenich, Kathrin Sauren, Angela Mispagel, Katrin Scherb, Sylvia Plettenberg, Dominik Hippler, Petra Jerusalem ,
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