Afrikatag 2012

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Senegal

Kampf gegen Genitalverstümmelung

© Fritz Stark / missio

Der Senegal ist das westlichste Land Afrikas. Aufgrund der extremen klimatischen Verhältnisse und der fortschreitenden Wüstenbildung leiden viele Senegalesen unter Hunger und Armut. Vor allem junge Menschen wandern in die Städte ab oder riskieren ihr Leben auf der Flucht in das vermeintliche Immigrantenparadies Europa. Die Gesellschaft ist mehrheitlich muslimischen Glaubens, bringt der Kirche jedoch Hochschätzung für ihr Engagement zum Beispiel im Bildungs- und Gesundheitswesen entgegen.

Genitalverstümmelung an Mädchen

Die Genitalverstümmelung an Mädchen wird trotz staatlichen Verbots in einigen Landesteilen des Senegal weiterhin heimlich praktiziert – oft mit gravierenden gesundheitlichen Folgen für die Betroffenen. Manche Mädchen verbluten sogar.

Ordensschwestern helfen

In Dörfern, nicht weit von der Stadt Ndoffane entfernt, hat es sich die Ordensschwester Christine Ngom zur Aufgabe gemacht, die Genitalverstümmelung zu bekämpfen (» Film). Eine schwierige Aufgabe, denn die Menschen glauben fest daran, dass nur durch die Tradition ein Mädchen zur Frau wird. Aberglaube und mangelnde Aufklärung verhindern, dass sie die schwerwiegenden physischen und psychischen Folgen der „Beschneidung“ erkennen. Schwester Christine hat das Vertrauen der lokalen Dorfgemeinschaften gewonnen. Mit Sensibilisierungs- und Aufklärungsprogrammen in den Dörfern haben sie und ihr Team bereits viele Menschen erreicht.

Frauen erhalten Hilfe

Neben der wichtigen Aufklärungsarbeit und der Betreuung der Frauen, helfen die Schwestern auch eine Zukunft aufzubauen: Sie gründen Frauengenossenschaften mit dem Ziel eine Erleichterung der Haus- und Feldarbeit der Frauen zu erreichen. Ein weiteres dringliches Anliegen ist die Behandlung unterernährter Kinder und die Aufklärung der Mütter über die Zubereitung nährstoffreicher Mahlzeiten für ihre Sprößlinge. Wichtig ist im Gesamtkonzept auch die Arbeit mit den Beschneiderinnen mit dem Ziel, diesen alternative Einkommensquellen zu schaffen.

Die Arbeit der Schwestern ist dringend nötig. Daher möchten wir mit Ihrer Hilfe dieses Projekt mit 28.000 Euro unterstützen. Bitte helfen Sie uns bei dieser wichtigen Aufgabe.


Zusatzinformationen

Ihre Ansprechpartner/-innen:

v.l.n.r.: Bernd Merzenich, Kathrin Sauren, Angela Mispagel, Katrin Scherb, Sylvia Plettenberg, Dominik Hippler, Petra Jerusalem

v.l.n.r.: Bernd Merzenich, Kathrin Sauren, Angela Mispagel, Katrin Scherb, Sylvia Plettenberg, Dominik Hippler, Petra Jerusalem ,
Projektvermittlung


Goethestr. 43 , 52064 Aachen

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+49 (0)241 / 75 07-535
Fax:
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Kontaktformular:
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