Afrikatag 2012

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Südsudan

Pastoralarbeit mit Heimkehrerflüchtlingen

© Projektpartner / missio

Nach dem Referendum im Januar und den Feierlichkeiten am 9. Juli 2011 hat die Welt einen neuen Staat: der Südsudan. Der überwiegend christliche Süden hat sich nach Jahrzehnten des Bürgerkriegs vom Norden getrennt. Der grausame Bürgerkrieg mit zwei Millionen Toten ist beendete. Viele Flüchtlinge sind nach Hause zurückgekehrt. Doch ihr Land ist vom Terror verwüstet und die Menschen des neuen Staates brauchen dringend Hilfe für den so wichtigen Wiederaufbau.

Die Menschen im Südsudan wünschen sich nichts sehnlicher, als dass endlich dauerhafter Frieden einkehrt. Sie träumen davon, endlich wieder ein normales Leben führen zu können – ohne Hunger, ohne die Sorge, ob sie den nächsten Tag gut überstehen, ohne die lähmende Angst vor erneuten Gewaltausbrüchen. Zwar schweigen seit fünf Jahren offiziell die Waffen. Doch von einer stabilen Situation ist das Land weit entfernt.

Neustart in einem zerstörten Land

Die Menschen, die nach jahrelanger Flucht in ihre Heimat zurückkehren, stehen vor dem Nichts. Ihre Dörfer und Schulen sind zerstört, ihre Felder verwüstet. Mit leeren Händen und einfachsten Werkzeugen fangen sie an, sich eine neue Existenz aufzubauen.

Nachhaltige Hilfe

Der Flüchtlingsdienst der Jesuiten, der sie schon in Camps fernab ihrer Heimat begleitet hat, lässt die Heimkehrer auch jetzt nicht allein. Sie haben die Menschen zurück in die Heimat begleitet und wollen ihnen nun beim Wiederaufbau einer neuen Existenz helfen. Die Partner vor Ort haben ein breites Arbeitsspektrum: Dazu gehören z.B. Schulbau, die Lehreraus- und Weiterbildung, aber auch Alphabetisierungsprogramme für Erwachsene und Jugendliche, genauso wie Förderung der Frauen und natürlich Friedensprogramme.

Grundlage für ein religiöses Leben

Einen besonderen Schwerpunkt setzen die Partner auch auf die pastorale Begleitung der Flüchtlinge. Dazu werden Menschen ausgebildet, die als Katechisten, Gemeindeleiter oder in Frauenkooperativen arbeiten. Sie sollen religiöse Grundlagen in die Gemeinden vermitteln, Strukturen legen und die Interessen der ehemaligen Flüchtlinge vertreten. Gleichzeitig haben Sie selber die Chance auf eine Ausbildung und anschließende Arbeit. Diese Menschen stehen beispielhaft für eine aktive Kirche, die trotz aller Zerstörung und mit oft armseligen Mitteln nah bei den Menschen ist.

missio unterstützt den Flüchtlingsdienst der Jesuiten im Bistum Yei. Lassen Sie die Heimkehrer nicht allein und helfen Sie, ihnen eine Zukunft zu schenken!


Zusatzinformationen

Ihre Ansprechpartner/-innen:

v.l.n.r.: Bernd Merzenich, Kathrin Sauren, Angela Mispagel, Katrin Scherb, Sylvia Plettenberg, Dominik Hippler, Petra Jerusalem

v.l.n.r.: Bernd Merzenich, Kathrin Sauren, Angela Mispagel, Katrin Scherb, Sylvia Plettenberg, Dominik Hippler, Petra Jerusalem ,
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