Afrikatag 2012

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DR Kongo

Reis schälen – Einkünfte verbessern

© Projektpartner / missio

In der Diözese Idiofa ist das Klima subtropisch warm und es regnet häufig. Reis gehört deshalb zu den Grundnahrungsmitteln der Menschen und wird dort angebaut. Anbau und Ernte sind nach wie vor sehr arbeitsintensiv und viele Menschen bewirtschaften in Hand-arbeit ihre Felder. In Idiofa möchte die Diözese zwei Reisschälmaschinen aufstellen, um damit Einnahmen für die Gemeinden zu erzielen. Davon profitieren auch die Frauen, die den Reis für die täglichen Mahlzeiten dort schälen lassen.

Eigentlich könnte die Demokratische Republik Kongo ein reiches Land sein, denn es gibt viele Bodenschätze wie Diamanten, Kobalt, Kupfer, Rohöl und Gold. Aber Misswirtschaft, Diktatur und Bürgerkriege haben dazu geführt, dass ein Großteil der Bevölkerung kaum von den Schätzen des Landes profitieren kann.

Pastorale Arbeit auf dem Land

In der Gegend um Idiofa gibt es wenig Industrie, mehr als 90% der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft und bauen neben Reis auch verschiedene Getreide, Hülsenfrüchte und Süßkartoffeln für den Eigenbedarf an. Rund 50% der 2,2 Millionen Einwohner sind Katholiken. In den 42 Gemeinden arbeiten Ordensbrüder und –schwestern sowie kirchliche Laienmitarbeiter in Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführenden Schulen. Außerdem gibt es mehr als 100 Gesundheitsstationen der Diözese, wo ortsnah medizinische Hilfe angeboten wird.

Kirchen in finanziellen Schwierigkeiten

Bürgerkrieg und als Folge davon der wirtschaftliche Niedergang und die fehlende Infrastruktur haben in der Region auch dazu geführt, dass die Diözese in eine finanzielle Schieflage geraten ist. Der neue Bischof, José Moko Ekanga, hat verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Finanzierung der pastoralen Arbeit zu gewährleisten.

Schälmaschine für zusätzliche Einnahmen

Die Diözese möchte zwei Reisschälmaschinen kaufen, die dann den Menschen in den Gemeinden zur Verfügung stehen. Ein Gerät kostet 6.900 Euro. Zollgebühren und der Transport vom Seehafen Matadi nach Idiofa werden von der Diözese in Eigenleistung übernommen.

Reisschälen ist mühsame Handarbeit und gehört in erster Linie zu den Aufgaben der Frauen, weil sie für die Zubereitung der Mahlzeiten verantwortlich sind. Die Diözese möchte zwei Reisschälmaschinen anschaffen, dann können die Frauen gegen Bezahlung den Reis maschinell schälen lassen. missio unterstützt den Kauf der Maschinen mit 13.800 Euro. Mit dem Betrieb der Maschinen bekommt die Diözese regelmäßige Einnahmen, die dringend notwendig sind, um die pastorale Arbeit in den Gemeinden zu gewährleisten. Helfen Sie mit!


Zusatzinformationen

Ihre Ansprechpartner/-innen:

v.l.n.r.: Bernd Merzenich, Kathrin Sauren, Angela Mispagel, Katrin Scherb, Sylvia Plettenberg, Dominik Hippler, Petra Jerusalem

v.l.n.r.: Bernd Merzenich, Kathrin Sauren, Angela Mispagel, Katrin Scherb, Sylvia Plettenberg, Dominik Hippler, Petra Jerusalem ,
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