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Ohne Auto geht hier gar nichts
Papua-Neuguinea, der drittgrößte Inselstaat der Welt, umfasst mehr als 600 Inseln im Pazifischen Ozean. 85 Prozent der 6,3 Millionen Einwohner leben in ländlichen Regionen, meist von dem, was die Frauen in ihren Gärten anbauen. Der Profit aus der Abholzung des Regenwaldes und von den Bodenschätzen Nickel, Mangan und Erdgas fließt vor allem in die Taschen ausländischer Firmen.
Derzeit lebt mehr als die Hälfte der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Für die überwiegend christliche Bevölkerung sind die Kirchen erste Anlaufstellen in ihrer alltäglichen Not. Diese unterhalten ländliche Gesundheitsposten, Krankenhäuser, Schulen und Universitäten. Sie leisten Aufklärung hinsichtlich HIV/Aids und betreuen die Aidskranken medizinisch und seelsorglich. Da Gewalt gegen Frauen, Bandenkriminalität und Stammesfehden alltägliche Bedrohungen sind, bietet die katholische Kirche auch Programme zur Überwindung und Vermeidung von Gewalt an.
Vor allem für die Jugend des Landes sollen sich neue Perspektiven auftun. Daher setzt die Kirche in den Schulen an. Die Gemeinschaft der „Franciscan Clarist Sisters“ hat im Hochland, in der Diözese Mendi drei Niederlassungen. Die Schwestern arbeiten in zwei Pfarreien und in einer katholischen weiterführenden Schule. Eine weitere Gemeinschaft ist in der Pfarrei Komo geplant. Zwei Schwestern arbeiten als Lehrerinnen in der weiterführenden Schule von Tari, alle anderen sind in den Pfarrzentren von Irawi und Margarime sowie den zahlreichen Außenstationen vor allem im Bereich Frauenarbeit aktiv. Sr. Rosily ist Superiorin in Irawi. Der dort genutzte Maruti Suzuki ist nicht länger einsetzbar und es wird dringend Ersatz für den Geländewagen benötigt.
Mit Papua-Neuguinea verbinden sich Träume von Urwald und Unberührtheit. Das bedeutet in der Realität aber für seine Bewohner: Es gibt kaum Straßen, weite Landesteile sind nur mit dem Flugzeug oder Boot zu erreichen. Die Schwestern brauchen das neue Fahrzeug nicht nur für die tägliche Arbeit in den Außenstationen, sondern auch für die Treffen in den anderen Gemeinschaften, um den notwendigen Kontakt untereinander zu halten.
Dieses Projekt macht die Schwestern mobil und sorgt dafür, dass sie viele Menschen erreichen können. Dafür benötigt missio 17.000 €. Ihre Spende kann das Projekt ins Rollen bringen.
Der Himmel freue sich,