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Ein Lebenszeichen für bedrängte Christen

Asia B.: In Pakistan zum Tode verurteilt

Asia Bibi
Asia Bibi

Anklage Gotteslästerung

Die Christin Asia B. ist 2009 in Pakistan von einem Bezirksgericht im Punjab zum Tod verurteilt worden. Anklage: Gotteslästerung.

Sie hatte bei der Feldarbeit aus einem nahegelegenen Brunnen geschöpft. Muslimische Kolleginnen beschuldigten sie, als Christin damit das Wasser des Brunnens unrein gemacht zu haben. In einem anschließenden Disput soll die Mutter von fünf Kindern den Propheten Mohammed beleidigt haben. Einen Tag später wurde sie verhaftet.

Spätere Recherchen ergaben, dass der Vorwurf der Gotteslästerung für eine private Fehde missbraucht worden war. Asia B. aber sitzt seitdem im Gefängnis, ihre Familie musste untertauchen. Politiker oder Juristen, die sich für Asia B. einsetzen, werden bedroht. Der Gouverneur von Punjab, der die Verurteilte besuchte und sie für unschuldig hielt, wurde 2011 erschossen.

Asia B. selbst wird aus dem Gefängnis zitiert: „Ich bin Christin und ich glaube an meinen Gott, und jeder sollte die Freiheit haben, an den Gott zu glauben, an den er glauben möchte. Ich verstehe nicht, warum Menschen die Religion benutzen, um Böses zu tun.“

Missbrauch der Blasphemiegesetze

Das pakistanische Strafgesetzbuch sieht für die Verunglimpfung des Propheten Mohammed die Todesstrafe, lebenslange Haft oder Geldstrafen vor. Von 1929 bis 1982 waren in Pakistan allerdings nur neun Fälle vor Gericht verhandelt worden – seitdem in nur dreißig Jahren mehr als 1.000 Fälle.

Das sogenannte Blasphemiegesetz wird im Zuge von Nachbarschaftsfehden, politischer Querelen oder gegen Minderheiten missbraucht. Betroffen davon sind Muslime, Hindus und andere Gruppen gleichermaßen – bezogen auf ihren Bevölkerungsanteil von 2,3 Prozent Christen allerdings überproportional häufig.

A K T U E L L :

Downloads

Flyer zu Asia B. (PDF, 1.9 MB)
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Gebetszettel zu Asia B. (PDF, 1.57 MB)
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