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Ein Lebenszeichen für bedrängte Christen

Mohammed H.: Im Pass darf nicht Christ stehen

1277–01

Leben im Untergrund

Der Ägypter Mohammed H. ist gebürtiger Muslim. Im Alter von 16 Jahren trat er zum Christentum über. Offi ziell ist das in Ägypten erlaubt. Als er aber seinen Religionswechsel bei den Behörden in seinen Personalausweis eintragen lassen wollte, wurde sein Antrag abgelehnt. Ohne diese Änderung hätte aber beispielsweise seine Tochter noch islamischen Religionsunterricht besuchen müssen.

Mohammed H., als Christ gab er sich noch den zusätzlichen Namen Bishoy, ging vor die Gerichte. Richter sagten ihm aber nur: Er könne glauben, was er wolle, niemals aber offi ziell seinen Religionswechsel eintragen lassen. Da der Journalist die Angelegenheit bekannt machte, wuchs der soziale Druck. Vorwurf: Störung der öffentlichen Ordnung. Er erhielt Todesdrohungen. Im Februar 2010 tauchten er und seine Familie unter. Weil der Fall in der Schwebe ist, können sie keine Reisepässe beantragen, um Ägypten zu verlassen.

Selbst der Einsatz des Sonderberichterstatters der Vereinten Nationen zur Religions- und Weltanschauungsfreiheit bei der ägyptischen Regierung konnte Mohammed H. bisher nicht helfen.

Wechsel der Religion

Die Religion, in die ein Ägypter geboren wird, ist im Pass vermerkt und beim Standesamt registriert. Das gilt für Muslime, Christen und Juden. Andere Bekenntnisse können nicht vermerkt werden.

Religionswechsel beurkunden die Behörden oftmals nicht. Die eingetragene Religionszugehörigkeit ist aber wichtig zum Beispiel bei Fragen der Bildung. Die Zahl derjenigen, die in Ägypten jährlich vom Islam zum Christentum wechseln, wird auf wenige hundert geschätzt.

Downloads

Flyer zu Mohammed H. (PDF, 1.77 MB)
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Gebetszettel zu Mohammed H. (PDF, 1.55 MB)
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