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Inhalt

Ein Lebenszeichen für bedrängte Christen

Nilandii N.: Freiheit für unsere Männer

Nilandii Nayak, Indien
4098-13© Andy Spyra / missio

„Wir vermissen unseren Vater, meinen Ehemann, so sehr, es ist so schwer, ohne ihn zu leben.“ Die fünffache Mutter Nilandii Nayak vergisst den 13. Dezember 2008 niemals mehr: „Sie kamen einfach mitten in der Nacht und haben meinen Mann mit Gewalt aus unserem Haus gezerrt.“ Sie – das waren nationalistische Hindu im Dorf Killangi, Distrikt Kandhamal, Bundesstaat Odisha im Norden Indiens.

Der Ehemann heißt Budhadew Nayak und wurde der Polizei übergeben. Gemeinsam mit sechs anderen christlichen Männern aus der indigenen Bevölkerung der Adivasi wurde er beschuldigt, im August 2008 den Hindu-Geistlichen Swami Laxmanananda ermordet zu haben. Danach brachen in Kandhamal Unruhen gegen Christen aus. Rund 100 Menschen starben, mehr als 50.000 mussten fliehen, mehrere tausend Wohnhäuser und rund 300 kirchliche Gebäude brannten nieder. Betroffene christliche Familien kämpfen bis heute um Wiedergutmachung.

Die Vorwürfe gegen Budhadew Nayak und die sechs anderen Männer erwiesen sich als haltlos. Maoistische Rebellen übernahmen die Verantwortung für den Mord an Swami Laxmanananda. Trotzdem wurden die sieben Christen zu lebenslänglicher Haft verurteilt. Seitdem kämpfen Nilandii Nayak und die anderen Frauen um die Freiheit ihrer Männer.

Hindu-Nationalismus unterhöhlt Religionsfreiheit

Der Fall Nilandii Nayak verdeutlicht, wie sehr in Indien die Religionsfreiheit unter Druck geraten ist. Hindu-Nationalisten erzeugen ein Klima der Angst.

Sie wollen aus der säkularen Demokratie einen Hindu-Staat machen. Ihr politischer Einfluss reicht bis in die Regierung. Hindu, die nicht ihrer Meinung sind, sowie christliche, muslimische und andere Minderheiten leiden unter Diskriminierung, Hassreden, Gewalt und erzwungenen Religionswechsel zum Hinduismus.

Petition an Indiens Premierminister Modi

Wir fordern die Wahrung von Menschenrechten und Religionsfreiheit
Unterzeichen Sie hier die Petition
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  • Die katholische Kirche in Indien organisiert Menschenrechtsarbeit und sozial-pastorale Betreuung für die Opfer von Verletzungen der Religionsfreiheit. Sie unterstützt auch Nilandii Nayak und die Familien der inhaftierten sieben Männer aus Kandhamal. missio Aachen fördert diese Arbeit. Gleichzeitig klärt missio in Deutschland mit Publikationen und Kampagnen über die Lage der Menschenrechte in Indien auf.

Downloads

Flyer zu Nilandii N. (PDF, 3.5 MB)
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Gebetszettel zu Nilandii N. (PDF, 2.7 MB)
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Flyer zur Petition mit Infos und Unterschriftenliste (PDF, 2.68 MB)
Icon: PDF
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