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Ein Lebenszeichen für bedrängte Christen

Regina N.: Die Angst sitzt tief

3701–09

Ein Selbstmordattentäter tötet den Ehemann

Regina N. sitzt in Jos im Norden Nigerias in ihrem Wohnzimmer. Jesusbilder hängen an den Wänden. Sie kann kaum sprechen. Am 11. März 2012 hat sie ihren Mann verloren, Emmanuel N. Er fiel einem Selbstmordanschlag der islamistischen Sekte Boko Haram zum Opfer. Der engagierte Katholik hatte am Eingang der Pfarrkirche die Besucher des Sonntagsgottesdienstes kontrolliert. So versuchen sich die Gemeinden dort vor Anschlägen zu schützen.

Seit diesem Tag sitzt Regina N. die Angst im Nacken. Sie steht mit ihren Kindern alleine da, der Ernährer fehlt. Versprochene Entschädigungen des Staates bleiben aus. Kann Sie da noch vergeben? „Sie sagen uns, wir müssten vergeben und ich möchte es ja auch. Doch was ist, wenn sie wieder morden? Was ist dann?“, antwortet Regina N. Und ihr Schwiegersohn sagt: „Nach dem Tod meines Schwiegervaters hätte ich mir am liebsten eine Waffe besorgt und ihn gerächt. Doch wenn du an ihn denkst, hältst du inne und vergibst. So ein Mensch war er.“

Die katholische Kirche in Nigeria verfolgt trotz Boko Haram weiter ihren Kurs, dass der Ausgleich mit dem Islam der beste Schutz für bedrängte Christen ist.

Boko Haram

Boko Haram heißt sinngemäß übersetzt „Westliche Bildung ist Sünde“. Wer genau diese islamistische Gruppe organisiert, die den Norden Nigerias terrorisiert, ist unbekannt. Ihren Anschlägen sind Schätzungen zufolge bisher mehr als 1.500 Muslime, Polizisten, Schüler und auch Christen gleichermaßen zum Opfer gefallen. Der Terror von Boko Haram kann deshalb nicht als eine Art Glaubenskrieg zwischen Muslimen und Christen gelesen werden. Ihm liegen vielmehr ethnische Konfl ikte, soziale Ungerechtigkeiten und politische Machtinteressen zugrunde. Religion wird instrumentalisiert.

Downloads

Flyer zu Regina N. (PDF, 1.79 MB)
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Gebetszettel zu Regina N. (PDF, 1.54 MB)
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