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Inhalt

Ein Lebenszeichen für bedrängte Christen

Aktion Lebenszeichen - Solidarität mit den bedrängten Christen

Ein Lebenszeichen für bedrängte Christen

"Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir"
(Jes 41,10)

In über 100 Ländern der Erde leiden Christinnen und Christen wegen ihres Glaubens unter Bedrängnis oder sogar Verfolgung. Diskriminierung und Einschüchterung gehören zu ihrem Alltag, Bedrohung und Gewalt sind für viele keine Seltenheit. Ihre Religionsfreiheit wird missachtet, da ihre Religionszugehörigkeit zum Grund für Ausgrenzungen und Benachteiligungen wird.

Doch die Verletzung der Religionsfreiheit ist die Verletzung eines Menschenrechts. Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht. Jeder Mensch hat einen Anspruch darauf, genauso wie auf das Recht auf Versammlungsfreiheit oder das Recht auf freie Meinungsäußerung.

Das Recht auf Religionsfreiheit besteht vor allem in der Freiheit eines Menschen,

• seine Glaubensüberzeugung frei zu bilden,
• seinen Glauben ungestört auszuüben,
• sowie seinen Glauben zu leben und danach handeln.

Im Juli 2013 rückten die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) und die Evangelische Kirche Deutschlands (EKD) mit einer gemeinsam herausgegebenen Studie das Thema Religionsfreiheit erneut in den Blickpunkt öffentlicher Aufmerksamkeit. Sie unterstreichen in dem „Ökumenischen Bericht zur Religionsfreiheit von Christen weltweit“, dass Religionsfreiheit nicht ein Exklusivrecht für Christen ist, sondern dass es allen Menschen zusteht. Die Kirchen verstehen es als eine ihrer Aufgaben, sich dafür einzusetzen, dass dieses Recht für Menschen aller Religionen und Nationen Gültigkeit besitzt. Im Vordergrund stehen für die Kirchen keine politischen Interessen, sondern die Solidarität mit jenen, denen das Menschenrecht auf Religionsfreiheit nicht gewährt wird. Gemeinsam mit allen Christinnen und Christen wollen sie Anwalt für die oftmals Stimmlosen werden.

Es ist die Aufgabe aller, die Religionsfreiheit zu verteidigen und sie zu verbreiten!"
(Papst Franziskus)

Ohne Frage muss das Recht auf Religionsfreiheit im politischen Bereich thematisiert werden, damit es intensiver wahrgenommen und verwirklicht werden kann. Doch für das Internationale Katholische Missionswerk missio ist Religionsfreiheit nicht allein ein Thema, das verstärkt auf die nationale und internationale politische Agenda gehört. Vielmehr begegnet die Frage nach Religionsfreiheit und den Einschränkungen von Religionsfreiheit missio in konkreten Lebensgeschichten: Projektpartnerinnen und -partner in Afrika, Asien und Ozeanien berichten zahlreich über Einschränkungen von Religionsfreiheit, sei es wegen religiös aufgeladener Konfl ikte oder aber ideologischen, undemokratischen Regierungsstrukturen. Der Schrei nach Freiheit ist laut – und wird doch nur selten gehört.

Für viele der Partnerinnen und Partner von missio gehört es zu ihrem Alltag als Kirchengemeinde, als Ordensgemeinschaft oder als katholische Einrichtung, sich für Menschen zu engagieren, die aufgrund ihrer Glaubensüberzeugung mit Drohungen und Diskriminierungen in die Enge getrieben, bedrängt und sogar verfolgt werden. Andere Projektpartner können bereits über positive Entwicklungen in ihrem Heimatland berichten. Vor allem Projekte zum Interreligiösen Dialog und zur Förderung von Versöhnungsprozessen versuchen, Vorurteile über andere Religionen abzubauen, den Dialog zu fördern und ein gegenseitiges Aufeinanderzugehen von Mitgliedern verschiedener Religionen zu ermöglichen. Dahinter steht die Hoffnung, dass an Orten, wo das Verständnis füreinander wächst, auch die Freiheit größer wird.

Dank der Unterstützung von Spenderinnen und Spendern ist es missio möglich, Projektpartnerinnen und -partner in ihrer Arbeit zu unterstützen und an ihrer Seite für Religionsfreiheit einzustehen. Die Würde jedes einzelnen Menschen gilt es zu verteidigen. Wenn sie Menschen vorenthalten wird, sind wir zur aktiven Solidarität gerufen. missio möchte demnach nicht nur die Projektpartner vor Ort mit Ihrer Hilfe unterstützen, sondern darüber hinaus dazu beitragen, dass das Thema Religionsfreiheit in unseren Kirchen wie auch in unserer Gesellschaft eine größere Aufmerksamkeit erfährt.

Mit der „Aktion Lebenszeichen – Solidarität mit bedrängten Christen“ lädt missio Sie ein:

• zur aktiven Solidarität im Gebet sowie
• zu Zeichen der Verbundenheit mit allen, die leiden und in Bedrängnis geraten, weil sie ihren Glauben leben und bezeugen.

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