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Erzbischof Ignatius Ayau Kaigama

Erzbischof Ignatius Kaigama (Jos/Nigeria)

Ignatius Ayau Kaigama, geboren am 31. Juli 1958, wuchs in dem kleinen Dorf Kona im Bundesstaat Taraba auf. Mithilfe seines älteren Bruders, der als Lehrer arbeitete, gelang es ihm, einen Platz in der öffentlichen Schule zu bekommen.

Nach seiner Ausbildung am St. Augustine’s Seminar in Jos wurde er 1981 zum Priester geweiht. An der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom absolvierte er zudem ein Promotionsstudium, das er 1991 mit Doktor der Theologie beendete. 1995 wurde er zum ersten Bischof der neu gegründeten Diözese Jalingo ernannt; fünf Jahre später berief ihn Papst Johannes Paul II. zum Erzbischof von Jos.

Das Erzbistum Jos liegt im sogenannten Middle-Belt (Mittleren Gürtel) Nigerias, in dem christliche und muslimische Volksgruppen aufeinandertreffen.

Der 54-Jährige ist Vorsitzender der Nigerianischen Bischofskonferenz (seit März 2012) und erster Vizepräsident der Regionalen Bischofskonferenz Westafrikas (RECOWA).

Der Erzbischof ist weit über Nigeria hinaus als engagierter Friedensstifter und Förderer des interreligiösen Dialogs bekannt. Kennzeichnend für ihn war dabei stets die enge Kooperation mit islamischen Würdenträgern. Insbesondere sein engagiertes Auftreten gemeinsam mit dem Emir von Wase, Alhaji Haruna Abdullahi, konnte in den vergangenen Jahren wesentlich dazu beitragen, die gewaltbereite Situation zu entschärfen.

Immer wieder bemüht er sich mit Erfolg nach gewalttätigen Ausschreitungen um eine Beruhigung der Lage sowie um eine sachgerechte Einschätzung des Konflikts in der internationalen Presse.

Als Vorsitzender der Nigerianischen Bischofskonferenz hat er sich entschieden gegen die terroristischen Aktivitäten von Boko Haram gestellt und die Regierung wiederholt aufgefordert, die rechtsstaatliche Grundordnung Nigerias zu schützen.

Erzbischof Ignatius Kaigama und Emir Alhaji Haruna Abdullahi bezeugten ihr Friedensengagement als missio-Gäste im Monat der Weltmission 2009 bei gemeinsamen Auftritten in Deutschland.

Text: Bettina Tiburzy (missio)

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