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Inhalt

Sr. Josephine O. Olagunju

Gast im Monat der Weltmission 2009

04.10.2009: Diözesane Eröffnung im Bistum Aachen
07.-11.10.2009: Bistum Aachen
15.-22.10.2009: Bistum Regensburg
22./25.10.2009: Bundesweiter Abschluss in Starnberg (Bistum Augsburg)

Sr. Josephine Olagunju

Sr. Josephine Olagunjus Lebenslauf ist beeindruckend: Als junge Frau tritt sie den Schwestern der Gesellschaft vom Heiligen Kinde Jesu bei, einer profilierten anglo-amerikanischen Frauenkongregation mit über 400 Schwestern in den USA, Europa, Afrika und Lateinamerika. Nach dem Studium der Philosophie, Religionswissenschaften und Theologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, kehrt sie in ihre nigerianische Heimat zurück. Zunächst arbeitet sie im katholischen Zentrum für Erneuerung in Jos an der spirituellen Weiterbildung von Ordensleuten, Priestern und Laien mit. 1987 bis 1992 übernimmt sie die Leitung des Zentrums, das in seinen Seminaren zu ganzheitlicher Persönlichkeitsentwicklung und gewaltfreier Konfliktlösung christliche Friedensarbeit mit Konzepten von Mahatma Gandhi verbindet.

1988 wird Sr. Josephine Gründungsmitglied des "Circle of Concerned African Women Theologians", einem Zusammenschluss afrikanischer Theologinnen verschiedener Konfessionen, die Beiträge von Frauen zu Kirche und Theologie in Afrika erforschen und fördern.

In den 1990er Jahren übernimmt sie Führungsaufgaben für ihren Orden und wird als Koordinatorin des katholischen Radio- und Fernsehprogramms und des pastoralen Kommunikations-Komitees in den Tschad entsandt. In dem mehrheitlich muslimischen Land initiiert die Ordensfrau Medien-Programme zum gewaltfreien Dialog der Religionen und zu Friedensarbeit.

Nach erneutem Aufenthalt in Rom und einem Aufbaustudium in angewandter Theologie an der amerikanischen Universität Berkeley widmet sich die 55-jährige heute ganz der kirchlichen Friedensarbeit in Nigeria. Als Mitglied des Zentrums für Erneuerung in Jos und der in Oakland (USA) gegründeten Internationalen Vereinigung "Pace e Bene" bietet sie Vorträge und Kurse in gewaltfreier Konfliktlösung und dem friedlichen Dialog der Religionen an. Allein im vergangenen Jahr hat sie über 1.000 Menschen mit ihren Seminaren erreicht. Sie untersucht unterschiedlichste Formen von Menschenrechtsverletzungen an Frauen, Kindern und Armen und gründet die nigerianische Vereinigung „Just Disciples for Peace" („Gerechte Anhänger des Friedens"), die Männer und Frauen als Vermittler in gewaltfreier Konfliktlösungen ausbildet.

Die Probleme Nigerias benennt Sr. Josephine unmissverständlich: Sie liegen Ihrer Meinung nach „in der Korruption politischer und wirtschaftlicher Führungsschichten, in Bestechung, Stammesdenken und religiöser Intoleranz und in der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich“ begründet. In Jos, wo in den Jahren 2001 bis 2008 über 1.000 Menschen in Unruhen zwischen Muslimen und Christen starben und fast 30.000 zu Flüchtlingen wurden, wo Religion in politischen und ethnischen Machtkämpfen missbraucht wurde, setzt Sr. Josephine ihre Kraft für den Frieden ein: „Mein Ziel ist, ein Bewusstsein zu wecken, damit die Menschen in Nigeria ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, für den Frieden beten, aufeinander zugehen und lernen, Konflikte friedlich zu lösen.“

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