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Inhalt

Selig, die Frieden stiften

Prälat Dr. Klaus Krämer und Pater Eric Englert (osa): missio-Präsidenten in Aachen und München

Unter dieses Leitwort hat das Internationale Katholische Missionswerk missio den diesjährigen Sonntag der Weltmission gestellt. Dies geschieht in dem Bewusstsein, dass zeitgleich in Rom die Zweite Afrikasynode stattfindet. Die Vertreter der afrikanischen Bischöfe suchen bei ihrer Versammlung nach Wegen, wie die Katholische Kirche in Afrika ihren Dienst für Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden erfüllen kann.

Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung stellen eine große Herausforderung in Afrika dar. In einem Kontinent, der immer wieder von Krieg, Diktatur, Krankheit und Katastrophen heimgesucht wird, ist es der Auftrag der Kirche, Wege des Friedens, der Gerechtigkeit und der Versöhnung zu suchen und zu gehen. Dafür sind viele Schritte notwendig: die Aufarbeitung von Krieg und Gewalt, die Förderung des Zusammenlebens verschiedener Volksgruppen und Religionen, das Bemühen, Menschenrechte zu fördern und einzuhalten. Dafür ist das Handeln der Regierenden und Mächtigen notwendig, aber auch das Engagement aller Menschen in Afrika.

Im Monat der Weltmission möchte missio den Fokus auf das Friedensengagement der Kirche in Nigeria lenken. Nigeria ist ein Land, das eine reiche Kultur, viele Bodenschätze und große Möglichkeiten hat. Aber gleichzeitig sind die Spannungen zwischen verschiedenen Volksgruppen und Religionsgemeinschaften sehr präsent und führen immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Für den Frieden in diesem Land sind besonders die vielen kleinen Schritte wichtig, die in Europa allzu oft gar nicht wahrgenommen werden. Hier ist das Beispiel des missio-Projektpartners Erzbischof Ignatius Kaigama von Jos zu nennen. Inmitten von Unruhe und Gewalt setzte er sich zusammen mit muslimischen Religionsführern persönlich für den Frieden ein. Und seine Haltung ist klar und eindeutig. „Zum Dialog gibt es keine Alternative“, sagt er trotz aller Mühe und gelegentlicher Rückschläge.

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Für einen nachhaltigen Frieden sind aber auch die vielen kleinen Schritte von Bedeutung, die Menschen vor Ort tun. Sie stehen zwar nicht im Licht der Öffentlichkeit, sind aber umso wichtiger. Denn ihr Wirken trägt auf lange Sicht reiche Früchte. Zu nennen sind hier die Katechisten, die als ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Rückgrat der Kirche bilden. Sie engagieren sich in ihrem Umfeld für die Verkündigung des Glaubens und auch für Versöhnung mit anderen Volksgruppen und Religionen. Weiterhin gibt es viele Projekte – sei es in der Ausbildung, sei es in der Seelsorge – für die an den Rand Gedrängten, die den Menschen in Nigeria neuen Mut und Hoffnung geben. Auf diese Weise stellt sich die Kirche in Afrika in den Dienst für Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden. So wird der Glaube an den lebendigen Gott spürbar.

Plakat zum "Monat der Weltmission 2009"

Zeichenhaft wird dies auf dem Foto deutlich, das auf dem Plakat zum diesjährigen Sonntag der Weltmission zu sehen ist: Ein Priester nimmt ein verängstigtes Kind in den Arm. Er legt schützend seine Hände um das Kind. Diese Geste bringt mehr als viele Worte zum Ausdruck, was der innerste Kern der Frohen Botschaft für dieses Kind bedeutet: „Fürchte dich nicht. Es gibt Hoffnung. Du hast Zukunft!“ Mit dieser Zusage wird der Priester, dessen Gesicht auf dem Bild nicht erkennbar ist, zum Friedensstifter. Er steht stellvertretend für unzählige Priester und Ordensleute, für Katechisten und viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirche in Afrika, die an der Seite der Menschen in Afrika stehen und sich für Frieden und Gerechtigkeit in ihrem Land einsetzen.

Wir laden Sie ein, zusammen mit missio den Blick auf die Friedensarbeit der Kirche zu lenken. Lassen Sie sich überraschen und auch ermuntern, wie sich unsere Schwestern und Brüder in Nigeria von Gott zum Werkzeug seines Friedens machen lassen.

© 2009-2017 missio Aachen