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Inhalt

In der Woche vom 12. bis zum 17. Oktober 2009 strahlte der WDR in der Reihe „Kirche im WDR“ Morgenandachten von Prälat Klaus Krämer, Präsident von missio in Aachen, aus. Anlässlich der diesjährigen missio-Kampagne im Monat der Weltmission „Selig, die Frieden stiften“ sprach Prälat Krämer über das Friedensengagement der katholischen Kirche in Nigeria.

Freitag, 16. Oktober 2009:

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Die Kirche Afrikas im Dienst für Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden

Guten Morgen, liebe Hörerinnen und Hörer!

In den vergangenen Tagen habe ich Sie gleichsam zu einigen Stationen einer Reise mitgenommen, die ich mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Zollitsch Anfang September nach Nigeria unternommen habe. An verschiedenen Orten sind uns dabei Menschen begegnet, die man mit Fug und Recht als Hoffnungsgestalten für die Zukunft Afrikas bezeichnen kann. Viele von ihnen sind in der Zwischenzeit als Gäste zu uns nach Deutschland gekommen, um an der Kampagne zum Sonntag der Weltmission mitzuwirken, den wir nächste Woche in allen katholischen Kirchen unseres Landes feiern werden.

In vielen Veranstaltungen in den Bistümern und Pfarrgemeinden haben die Gäste aus Nigeria von ihren Erfahrungen und von ihrer Arbeit berichtet. Erzbischof Matthew von Kaduna berichtete von der Arbeit der Katechisten und seinen Plänen für die Ausbildung junger Priester für den Norden Nigerias. Father Ezekiel erzählte von den Menschen, denen er tagtäglich im Agodi-Gefängnis in Ibadan begegnet. Erzbischof Kaigama und der Emir von Wase berichteten, wie sie als Christ und Muslim engagierte Friedensstifter wurden, wie sie durch ihr gemeinsames Auftreten gewaltbereite Menschen wieder zur Vernunft bringen konnten. Dabei machten sie deutlich, dass Gewalt gegen andere Menschen weder mit dem Islam noch mit dem christlichen Glauben gerechtfertigt werden kann.

Der Weltmissionssonntag signalisiert, dass Kirche nicht an den Grenzen der eigenen Pfarrgemeinde endet, sondern global ist. Sie überschreitet die Grenzen der Nationen, der Volksgruppen und Mentalitäten und verbindet uns zu einer weltumspannenden universalen Gemeinschaft. Die Gäste, die uns besuchen zeigen uns, wie vielfältig die Herausforderungen sind und wie unterschiedlich die Lebenssituationen in den verschiedenen Teilen der Weltkirche. Sie zeigen aber auch, dass es etwas gibt, das uns gemeinsam ist und das alle Unterschiede überwindet: der gemeinsame Glaube und die gemeinsame Hoffnung auf eine Welt, in der die Gegensätze versöhnt sein werden, in der Ungerechtigkeit überwunden und zwischen allen Menschen Frieden herrschen wird. Dieser Glaube und diese Hoffnung ist das Band, das uns mit den Christinnen und Christen in den anderen Weltteilen verbindet. Und darin gründet auch unsere Solidarität mit ihnen. Aus diesem Grund findet in allen Gottesdiensten am 25. Oktober die Kollekte zum Sonntag der Weltmission statt, mit der wir als Missionswerk die Arbeit der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien ganz konkret unterstützen können.

[Ende Kurzfassung]

Die Erwartungen an die Kirche in Afrika sind groß. Das Zeugnis unserer nigerianischen Partner hat uns aber eindrucksvoll vor Augen geführt, dass es Zeichen der Hoffnung gibt, dass es Menschen gibt, die Hoffnungsgestalten sind für eine bessere Zukunft Afrikas. Das wird besonders an dem Bild deutlich, das auf dem diesjährigen Plakat zum Sonntag der Weltmission zu sehen ist: Ein Priester nimmt ein verängstigtes Kind in den Arm. Er legt schützend seine Hände um das Kind. Mehr als viele Worte bringt diese Geste zum Ausdruck, was der innerste Kern der Frohen Botschaft für ganz Afrika ist: „Fürchte dich nicht. Es gibt Hoffnung. Du hast Zukunft!“

Prälat Dr. Klaus Krämer, missio-Präsident in Aachen
Samstag, 17. Oktober 2009

Die heutige WDR-Morgenandacht zum Anhören (MP3, 1.17 MB)
Icon: MP3
Alle Morgenandachten in einer Datei (PDF, 0.38 MB)
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