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Inhalt

Bischof John Thakur SJ

Gast im Monat der Weltmission 2010

14.-20.10.2010: Erzbistum München und Freising
18.-21.10.2010: Bistum Augsburg
21.-24.10.2010: Zentrale Abschlussfeier in Regensburg

Einsatz für Bildung und Frauenrechte

Bischof John Thakur SJ © privat

Bildung ist für Bischof John Thakur der Schlüssel zur Entwicklung. Der Jesuit setzt auf Schul- und Bewusstseinsbildung, um die Situation der armen Bevölkerung, vor allem der Frauen, zu verbessern.

Bereits 1980 hatte ihn Papst Johannes Paul II. zum Bischof der damals neu errichteten Diözese Muzaffarpur ernannt. Sie liegt im armen Norden Indiens an der Grenze zu Nepal. Auf über 30 Millionen Einwohner kommen dort gerade einmal 4.800 Katholiken. Mehr als 83 Prozent der Menschen sind Hindus, 16,5 Prozent Muslime. Als Repräsentant der verschwindend kleinen katholischen Minderheit engagiert sich Bischof Thakur besonders im Schul- und Ausbildungsbereich, denn das staatliche Schulsystem ist in seiner Diözese völlig unzureichend. Neben Gesundheitseinrichtungen unterhält das Bistum Schulen und pädagogische Angebote, die über 50.000 Kinder erreichen.

Bildungsprogramme richten sich aber auch an arme Frauen, denn vor allem die Frauen der Dalits, der „Kastenlosen“, sind in der indischen Gesellschaft faktisch rechtlos. Bis März 2010 leitete Thakur die Frauenkommission der indischen Bischofskonferenz. In dieser Funktion hat der 73-Jährige die „Gender Policy“ der katholischen Kirche Indiens mit erarbeitet.

Anlässlich des 100. Geburtstages von Mutter Teresa präsentierte missio im Monat der Weltmission 2010 das Engagement indischer Ordensschwestern. Wie Mutter Teresa engagieren sich heute viele Ordensfrauen für diejenigen, die in Indien ausgebeutet, diskriminiert und ausgegrenzt werden.

Gleichberechtigung fördern

Das Dokument analysiert die Menschenrechtssituation von Frauen in Gesellschaft und Kirche und setzt Maßstäbe für ihre Gleichberechtigung. Auch häusliche Gewalt, sexueller Missbrauch an Frauen und die Bedrohung ihrer Menschenwürde durch das indische Mitgiftsystem prangert das Papier an.

Bewusstseinsbildung sei nötig, um die Situation der Frauen zu verbessern, denn bislang stehe die patriarchalische Einstellung indischer Männer und die Passivität vieler Inderinnen, die keine Initiative gegen diskriminierende Einstellungen und Praktiken ergreifen, der Gleichberechtigung im Weg, so der Bischof. Doch um dem Ideal einer Gesellschaft näher zu kommen, „in der Frauen und Männer in Freiheit und Gleichheit als Kinder und Ebenbilder Gottes wachsen können“, setzt Thakur auf einen Bewusstseinswandel und auf die Berufung von Frauen in Entscheidungspositionen in Gesellschaft, Kultur und Kirche.

Marieluise Ruf

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