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Inhalt

Schwester Hilaria Soundari

Gast im Monat der Weltmission 2010

01.–08.10.2010: Bistum Speyer
08.10.2010: Bistum Erfurt
09.10.2010: Bistum Augsburg
14.-21.10.2010: Bistum Eichstätt
21.-24.10.2010: Zentrale Abschlussfeier in Regensburg

Leben im Dienst der Armen und Ausgegrenzten

Sr. Hilaria Soundari © Fritz Stark / missio

Als Schwester Hilaria nach Vathalagunda in Südindien kam, sah sie sofort, wer hier am dringendsten Hilfe brauchte – die „Scavengers“. Sie reinigen die Latrinen und beseitigen menschliche Exkremente, oft mit bloßer Hand. Diese Gruppe gehört zu den Dalits, die früher auch „Unberührbare“ genannt wurden. Aufgrund ihrer niedrigen Stellung im hierarchischen Kastensystem werden diese Menschen auch heute noch ausgegrenzt und diskriminiert.

Beharrlich suchte Schwester Hilaria Kontakt zu den Latrinenreinigern, die ihr erst mit Skepsis begegneten, war sie doch die Erste, die sich ernsthaft um ihre Belange kümmerte.

Selbstständigkeit fördern

Allmählich fassten die Menschen jedoch Vertrauen, bildeten mit Hilfe der Ordensfrau Selbsthilfegruppen und legten Sparfonds an. So konnten sie schon bald Kleinkredite füreinander finanzieren, sei es, um ihren Kindern Schuluniformen zu kaufen oder sich mit einem Laden oder einer Teestube selbstständig zu machen. Zwölf Jahre lang teilte die Schwester aus der Kongregation der „Sisters of the Cross of Chavanod“ das harte Leben der Dalits und kämpfte mit ihnen für eine bessere, menschenwürdige Zukunft.

Heute ist die 42-jährige promovierte Sozialwissenschaftlerin als Assistenzprofessorin an der Gandhigram Rural University in Tamil Nadu tätig. Die Kastenproblematik, Geschlechterungleichheit und die Kluft zwischen Stadt und Land beschreibt sie als ihre größten Herausforderungen.

Anlässlich des 100. Geburtstages von Mutter Teresa präsentierte missio im Monat der Weltmission 2010 das Engagement indischer Ordensschwestern. Wie Mutter Teresa engagieren sich heute viele Ordensfrauen für diejenigen, die in Indien ausgebeutet, diskriminiert und ausgegrenzt werden.

Engagement für die Landbevölkerung

Neben ihrer akademischen Arbeit setzt sich Schwester Hilaria an ihrem Wohnort, einem abgelegenen Dorf, für nachhaltige Entwicklung und bessere Lebensbedingungen für die bitterarme Landbevölkerung ein. Frauen sollen durch Bildung aus ihrer wirtschaftlichen Abhängigkeit und kulturellen Unterdrückung befreit werden. Zudem unterstützt die Schwester Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und motiviert sie, soziale Verantwortung zu übernehmen. Die Ordensfrau ermutigt sie beispielsweise, sich in Waisen- und Krankenhäusern zu engagieren.

Für das Ordensleben entschied sich die Tochter einer wohlhabenden Familie bereits in jungen Jahren. „Das Leben ist ein Geschenk. Ich war entschlossen, es sinnvoll zu nutzen und mich in den Dienst der Armen, Kranken und Benachteiligten zu stellen.“

Marion Weißkirchen

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