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Schwester Ida Lobo

Gast im Monat der Weltmission 2010

14.–21.10.2010: Bistum Würzburg
21.–24.10.2010: Zentrale Abschlussfeier in Regensburg

Hilfe für Dalit-Frauen

Sr. Ida Lobo © privat

Die Region Gulbarga ist eine der rückständigsten Regionen im Bundesstaat Karnataka, im Südwesten Indiens. Es gibt kaum Fabriken, in denen die Menschen Arbeit finden können. Strom und fließendes Wasser sind selten. Hier ist Schwester Ida tätig.

Die Steyler Missionarin kümmert sich besonders um die Anliegen der Dalit-Gemeinschaft. Diese Menschen sind lange als „Unberührbare” bezeichnet worden. Im hierarchischen Kastensystem stehen sie ganz unten und sind oft Diskriminierungen ausgesetzt.

Bei ihrer Arbeit legt die Ordensfrau besonderen Wert auf die Entwicklung von Dalit-Frauen und -Mädchen, denen es oft an Schulbildung und Selbstbewusstsein mangelt. Schwester Ida ermutigt sie, sich stärker in die Gemeinschaft einzubringen. In Workshops sollen die Frauen lernen, Verantwortung zu übernehmen und Führungsqualitäten zu entwickeln.

Seit ihrem 28. Lebensjahr setzt sich Schwester Ida intensiv mit der Situation der Dalits auseinander. Direkt nach ihrer religiösen Ausbildung zog es sie in ein Dalit-Dorf in der ländlichen Gegend nahe Bangalore. Hier organisierte sie zwölf Jahre lang zusammen mit den Dorfgemeinschaften Entwicklungsprogramme. Dadurch gewannen die Dorfbewohner Selbstvertrauen und lernten, ihre Rechte einzufordern. Denn vor allem auf dem Land ist die Diskriminierung durch Angehörige höherer Kasten immer noch sehr groß.

Doch Schwester Ida ist auch eine praktizierende Anwältin. Bei Gericht in der Stadt Gulbarga vertritt und berät sie vor allem Mädchen und Frauen, die als Hausangestellte ausgebeutet und diskriminiert wurden.

Anlässlich des 100. Geburtstages von Mutter Teresa präsentierte missio im Monat der Weltmission 2010 das Engagement indischer Ordensschwestern. Wie Mutter Teresa engagieren sich heute viele Ordensfrauen für diejenigen, die in Indien ausgebeutet, diskriminiert und ausgegrenzt werden.

Einsatz im Gefängnis

Und auch die Frauen im Zentralgefängnis von Gulbarga liegen Schwester Ida am Herzen. Die 47-Jährige besucht die Anstalt regelmäßig und rüttelt in Schulen und Workshops ihre Zuhörer auf, sich für Gleichheit und Gerechtigkeit einzusetzen.

Zukünftig möchte sie sich stärker mit anderen gesellschaftlichen Bewegungen vernetzen, um mehr Unterstützer für ihre Anliegen zu gewinnen. Konsequent arbeitet die engagierte Ordensfrau daran, dass ihr persönlicher Traum Wirklichkeit wird: eine Gesellschaft ohne Diskriminierung aufgrund von Kastenzugehörigkeit, Geschlecht oder Religion.

Claudia Vogel

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