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Inhalt

Schwester Inigo Joachim

Gast im Monat der Weltmission 2010

01.-03.10.2010: Bundesweite Eröffnung in Essen
06.-12.10.2010: Bistum Magdeburg
21.-24.10.2010: Zentrale Abschlussfeier in Regensburg

Gegen die Hoffnungslosigkeit

Sr. Inigo Joachim

Die Häftlinge im Tihar-Gefängnis von Delhi nennen sie liebevoll „Mutter“. Schwester Inigo bringt Hoffnung in den trostlosen Gefängnisalltag. Sie unterrichtet die Sträflinge und kämpft entschlossen gegen die Unzulänglichkeiten des Rechtssystems. Aber auch Frauenrechte und ein zeitgemäßes Ordensleben sind ihr wichtige Anliegen.

Das Tihar-Gefängnis ist mit 14.000 Insassen das größte Südasiens und hat die Ausmaße einer Kleinstadt. Da es für nur 6.200 Häftlinge konzipiert ist, herrscht drangvolle Enge, es mangelt an Sanitäranlagen und adäquaten Räumlichkeiten. Viele Gefangene warten bis zu 20 Jahre in Untersuchungshaft auf ihren Prozess. Ohne Geld und Beziehungen findet sich kaum ein Anwalt bereit, der sie verteidigt. Schwester Inigo und ihr Team organisieren kostenlose Rechtshilfe und vermitteln Anwälte.

Willkommener Lichtblick

In dieser verzweifelten Situation sind die täglichen Besuche Schwester Inigos ein willkommener Lichtblick. Seit sechs Jahren leistet sie hier seelischen Beistand. Doch die engagierte Ordensfrau möchte die Häftlinge auch auf ein Leben nach ihrer Entlassung vorbereiten. Sie hilft ihnen beispielsweise, für die Mittlere Reife oder das Abitur zu lernen.

Bevor sie in der Gefängnisseelsorge tätig wurde, arbeitete Schwester Inigo als Lehrerin an einer Oberschule, übernahm später die Ausbildung der Novizinnen ihres Ordens, den „Schwestern von St. Anne”, und wurde zweimal zur Generaloberin ihrer Kongregation in Chennai gewählt.

Anlässlich des 100. Geburtstages von Mutter Teresa präsentierte missio im Monat der Weltmission 2010 das Engagement indischer Ordensschwestern. Wie Mutter Teresa engagieren sich heute viele Ordensfrauen für diejenigen, die in Indien ausgebeutet, diskriminiert und ausgegrenzt werden.

Frauen fördern

Die 62-Jährige ist eine begehrte Referentin im In- und Ausland, organisiert Seminare und Weiterbildungen. Sie setzt sich intensiv mit den theologischen Grundlagen zur Befähigung und Gleichberechtigung von Frauen in Kirche und Gesellschaft auseinander. „Frauen agieren meist nur im Hintergrund“, erklärt sie, „sie sollten jedoch ihr intellektuelles und kreatives Potenzial ausschöpfen können und Verantwortung in der Kirche übernehmen.“.

Mit drei Mitschwestern wohnt sie in Delhi in einem Wohnkomplex mit 90 Familien zusammen. Hier kümmern sich die Ordensfrauen um Straßenkinder und bieten kostenlose Abendklassen für die Jugendlichen aus den nahegelegenen Slums an.

2009 zeichnete das „Mater Dei Institut“ in Goa Schwester Inigo für ihren Einsatz im Gefängnis mit einem Preis für herausragende Verdienste für die Gesellschaft aus.

Marion Weißkirchen

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