Subnavigation und Schnelleinstieg

Ihr Ansprechpartner

Werner Meyer zum Farwig ,
stv. Leiter der Abteilung Bildung

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-289
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Hilde Wilhelm ,
Abteilung Bildung; Koordination Gästeeinsatz

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-263
Kontaktformular:
zum Kontaktformular
» Kollektenaufruf und -termine » Reportage » Afrikatag 2017 » Bausteine für den Gottesdienst » Afrikatag 2017
Aktion Schutzengel - Für Familien in Not. Weltweit. Wir bauen ein Haus für Alle Solidarität mit bedrängten Christen Glauben teilen. Weltweit.

Projektauswahl

Filterkriterien
.
missio im Web 2.0: Facebook, Twitter, Google+, Youtube, Instagram, Blog » Twitter » Instagram » Youtube » Blog » Google+ » Facebook

Inhalt

Schwester Leeza Paiyapalli

Gast im Monat der Weltmission 2010

01.–03.10.2010: Bundesweite Eröffnung in Essen
06.–12.10.2010: Bistum Mainz
17.–25.10.2010: Bistum Erfurt

An der Seite von Frauen und Mädchen in Not

Sr. Leeza Paiyapalli © Fritz Stark / missio

Manchmal geht ihr alles zu langsam. Dann denkt Schwester Leeza an ihr Lieblingswort des Propheten Jeremia: „Ich kenne meine Pläne, die ich für euch habe … Pläne des Heils und nicht des Unheils.“ Gottvertrauen braucht die 31-jährige Franziskanerin, die sich im nordindischen Lucknow für Mädchen und Frauen einsetzt, die die Armut auf dem Land in die Stadt getrieben hat.

Als Koordinatorin der Bewegung der Hausangestellten im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh weiß Schwester Leeza um das Leid dieser Frauen. Alleingelassen in einer fremden Umgebung leben sie am Rande der Gesellschaft, arbeiten von früh bis spät, und wenn sie überhaupt bezahlt werden, dann weit unter dem gesetzlich festgelegten Mindestlohn.

Hilfe gegen Ausbeutung

Das Nav Jagruti-Haus der Franziskanerinnen für Frauen in Not ist Anlaufstelle für Beratung und oft auch einzige Zufluchtsstätte. Schwester Leeza hat ihr ganzes Leben auf die Arbeit mit diesen Frauen und ihren Kindern ausgerichtet, die von ihren Arbeitgebern oft noch nicht einmal mit ihrem Namen angesprochen werden. Rechtsberatung und politische Interessenvertretung in einer Gesellschaft, die ohne diese billigen Arbeitskräfte kaum mehr auskäme, sind für die Ordensfrau ebenso wichtig wie die seelsorgliche Begleitung der Frauen, die in ihrem Leben nie Wertschätzung erfahren haben.

Jeden Tag sucht sie die Frauen da auf, wo sie arbeiten, bespricht mit ihnen ihre Situation, sucht nach Lösungen für Probleme und organisiert Schulunterricht für die Kinder. Die Frauen, die meist noch nicht einmal die Sprache der Städter sprechen, aus der Isolation herauszuholen und ihnen zu zeigen, dass sie nicht allein sind, dass sie Begabungen haben und Respekt verdienen, ist ein erster Schritt in ein neues Leben.

Anlässlich des 100. Geburtstages von Mutter Teresa präsentierte missio im Monat der Weltmission 2010 das Engagement indischer Ordensschwestern. Wie Mutter Teresa engagieren sich heute viele Ordensfrauen für diejenigen, die in Indien ausgebeutet, diskriminiert und ausgegrenzt werden.

Gewalt in Familien

Nicht alle, die bei den Franziskanerinnen Schutz suchen, arbeiten als Hausangestellte. Oft sind es junge Frauen, die von ihrer eigenen Familie mit dem Tod bedroht werden, etwa weil sie aus einer gewalttätigen Ehe geflohen sind. Diesen Frauen eine neue Existenz zu schaffen und sie auf ihrem schwierigen Weg zu begleiten, ist für Schwester Leeza gelebte Nachfolge Jesu. „Wenn es mir gelingt, ein Lächeln auf das Gesicht der Hilflosen und Unterdrückten zu zaubern, dann bin ich glücklich.“

Katja Heidemanns

Download

Gästeflyer und Foto
Icon: PDF
Icon: JPG
© 2009-2017 missio Aachen