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Inhalt

Schwester Leona Navchand

Gast im Monat der Weltmission 2010

14.–21.10.2010: Bistum Passau
21.–24.10.2010: Zentrale Abschlussfeier in Regensburg

Gleiches Recht für alle

Sr. Leona Navchand © privat

So gegensätzlich ihre Berufe klingen, so sinnvoll ergänzen sie sich: Schwester Leona ist Ordensfrau und Anwältin zugleich. Die 56-jährige Ursulinerin vertritt die Fälle, für die es kaum Fürsprache in der indischen Gesellschaft gibt, die Mut verlangen. Missbrauchsdelikte bei Mädchen aus armen Familien, die auf die falschen Versprechungen von Menschenhändlern hereingefallen sind und dies mit dem Verlust ihrer Freiheit, manchmal sogar mit ihrem Leben bezahlen.

Schon als Baby wird Leona Navchand mit der spirituellen Welt vertraut. Von ihrem sechsten Lebensmonat an ziehen belgische Missionarinnen die kleine Leona auf. Deren Glauben und ihr Dienst für die Armen inspirieren das Mädchen so sehr, dass sie beschließt, Ordensschwester zu werden. Zudem studiert sie Politikwissenschaften und arbeitet als Sozialarbeiterin in verschiedenen Kindergärten.

Hilfe gegen Ausbeutung

1988 legt Leona Navchand ihr Ordensgelübde ab. Sechs Jahre später beendet sie ihr Studium der Rechtswissenschaften. Heute leitet die viel beschäftigte Ordensfrau das „Domestic Workers Forum“ in Delhi, das ausgebeuteten und diskriminierten Hausangestellten als Anlaufstation dient, und vertritt Opfer vor Gericht. Als Sekretärin einer regionalen Kommission für die Ureinwohner in Nordindien setzt sie sich dafür ein, dass ihr Land nicht enteignet und multinationalen Firmen überlassen wird.

„Die Welt kann verändert werden und Frauen müssen endlich gleichberechtigt leben dürfen“, fordert Schwester Leona. Die gebürtige Inderin wird wütend, wenn sie weder bei Polizei noch Regierung Unterstützung findet. Wenn Minderjährige, die als Hausangestellte schwer arbeiten, von ihren Arbeitgebern misshandelt werden oder wenn Arme, Entrechtete eines ungeklärten Todes sterben.

Anlässlich des 100. Geburtstages von Mutter Teresa präsentierte missio im Monat der Weltmission 2010 das Engagement indischer Ordensschwestern. Wie Mutter Teresa engagieren sich heute viele Ordensfrauen für diejenigen, die in Indien ausgebeutet, diskriminiert und ausgegrenzt werden.

Positive Erlebnisse

Umgekehrt erleben sie und ihr Team auch viele Glücksmomente, zum Beispiel wenn es ihnen wieder gelungen ist, ein Mädchen aus den Fängen eines brutalen Arbeitgebers zu retten.

In den Abendstunden geht Schwester Leona ihren Aufgaben als Oberin nach und hilft ihrer Gemeinschaft bei den täglichen Verrichtungen. Manchmal wird sie nachts aus dem Schlaf geweckt, weil das Telefon klingelt und jemand ihre Hilfe sucht. Ihr Traum bleibt stets der gleiche: eine gerechte Gesellschaft überall und für alle, in der Arbeitgeber und Arbeitnehmer gut miteinander auskommen.

Claudia Vogel

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