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Schwester Lissa

Gast im Monat der Weltmission 2010

02.–03.10.2010: Bundesweite Eröffnung in Essen
05.–10.10.2010: Erzbistum Paderborn
17.-24.10.2010: Bistum Dresden-Meißen

Eine glückliche „Dienerin der Armen und Alten“

Sr. Lissa © privat

Fröhlich, hilfsbereit und stark – so beschreiben die Menschen ihrer Umgebung die zierliche Ordensfrau. „Schon als Mädchen wollte ich armen Menschen helfen und Ordensfrau werden“, erzählt Schwester Lissa und strahlt. 1984, ein Jahr nach ihrem Schulabschluss, trat sie den „Dienerinnen der Armen und Alten“ bei.

Vier Jahre später legte sie die ewigen Gelübde ab. Armen und Kranken beizustehen und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, ist die Vision des Ordens. 1969 ist er in Indien von einer Deutschen gegründet worden. Dabei legen die „Dienerinnen der Armen und Alten“ Wert auf eine gute Qualifikation ihrer Schwestern: Schwester Lissa wurde in Bonn und Olpe zur Krankenschwester ausgebildet und arbeitete danach in einem Krankenhaus in Dortmund. Insgesamt 18 Jahre verbrachte die Ordensfrau in der Bundesrepublik und spricht fließend deutsch.

Einsatz im Altenheim

Vor einem Jahr hat der Orden ihr die Leitung eines Altenheimes in ihrer südindischen Heimat Kerala übertragen. 100 Frauen und rund 50 Männer werden dort betreut. „Sie haben niemanden mehr. Die meisten können sich weder Medikamente noch einen Krankenhausaufenthalt leisten. Sie würden auf der Straße sterben“, berichtet Schwester Lissa. Die Armut in ihrer Heimat und fehlende Solidarität und Sozialsysteme sind für sie die größten Herausforderungen: „Es fehlt an allem: Wir brauchen Decken, Spezialmatratzen, damit Patienten nicht wund liegen, Medikamente, Krankenbetten.“

Und noch ein Unterschied zu Deutschland fällt ihr auf: „Die indische Gesellschaft lässt Frauen nicht hochkommen. Doch ich lasse mich nicht unterkriegen“, sagt Schwester Lissa selbstbewusst. Neben der Altenpflege kümmert sie sich um Kinder in einem Waisenhaus ihres Ordens, besucht arme Familien zu Hause und gibt Katecheseunterricht.

Anlässlich des 100. Geburtstages von Mutter Teresa präsentierte missio im Monat der Weltmission 2010 das Engagement indischer Ordensschwestern. Wie Mutter Teresa engagieren sich heute viele Ordensfrauen für diejenigen, die in Indien ausgebeutet, diskriminiert und ausgegrenzt werden.

Kraft aus Gebet

Über Mutter Teresa sagt die 42-Jährige anerkennend: „Sie hat so viel für die Armen getan.“ Wie die berühmte Ordensfrau schöpft auch Schwester Lissa ihre Kraft aus dem Glauben: „Täglich eine Stunde Gebet ist das Minimum – ohne das kann ich nicht leben; das ist meine ganze Kraft.“ Ihr Lebensglück hat Schwester Lissa als „Dienerin der Armen und Alten“ gefunden: „Ich habe die alten Menschen so gerne, und sie sind einfach froh, dass ich da bin. Das macht mich glücklich.“

Marieluise Ruf

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