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Inhalt

Schwester Marykutty

Gast im Monat der Weltmission 2010

02.-03.10.2010: Bundesweite Eröffnung in Essen
04.-10.10.2010: Bistum Osnabrück
14.-21.10.2010: Spendertreffen in Bayern
21.-24.10.2010: Zentrale Abschlussfeier in Regensburg

In Christus eine gerechte Gesellschaft aufbauen

Sr. Marykutty © Fritz Stark / missio

Rekha geht in die 9. Klasse und ist – wie viele gleichaltrige Mädchen im armen, ländlichen Norden Indiens – längst verheiratet. Aber dennoch hat sie eine kleine private Revolution hinter sich: Rekha hat mit der Familie ihres Ehemanns eine Vereinbarung getroffen. Sie wird ihren Schulabschluss machen und ihre Eltern müssen nicht die hohe Mitgiftzahlung leisten, die Eltern von Töchtern in Indien häufig in den Ruin treibt. Rekha hat eine Chance auf Bildung und darauf, ihre ganze Familie aus der Armut herauszuführen.

Zu verdanken hat sie dies vor allem einer Frau: Schwester Marykutty Varghese. Die zierliche, vor Leben sprühende Frau setzt sich hartnäckig und unermüdlich für die Rechte von Mädchen und Frauen ein: „Meine Mission ist es, in Christus verwurzelt für eine gerechte Gesellschaft zu kämpfen – indem ich die Menschen, besonders die Armen, in ihrem täglichen Kampf unterstütze.“ Gemeinsam mit ihren Mitschwestern vom Säkularinstitut „Maids of the Poor“, Dienerinnen der Armen, leistet sie materielle und spirituelle Entwicklungsarbeit in den Dörfern rund um Lucknow. missio unterstützt diese Arbeit.

„Analphabetismus, hohe Mütter- und Kindersterblichkeit, Kinderehen und häusliche Gewalt sind weit verbreitet“, erzählt Schwester Marykutty. „Und meistens sind es Mädchen und Frauen, die leiden müssen.“ Die Schwestern packen das Problem bei der Wurzel. Sie gründen und begleiten Selbsthilfegruppen, in denen sich Mädchen, aber auch Erwachsene und Jungen gegenseitig unterstützen und über Themen wie Ernährung und Gesundheitsvorsorge ebenso wie über Schulbildung und Geschlechterrollen diskutieren.

Anlässlich des 100. Geburtstages von Mutter Teresa präsentierte missio im Monat der Weltmission 2010 das Engagement indischer Ordensschwestern. Wie Mutter Teresa engagieren sich heute viele Ordensfrauen für diejenigen, die in Indien ausgebeutet, diskriminiert und ausgegrenzt werden.

Mädchen stärken

„Weder meine Eltern noch die Lehrer haben mir so viel beigebracht wie die Schwestern“, schwärmt die 19-jährige Vandana, die nach einem Ausbildungskurs heute selbst von Dorf zu Dorf zieht, um die Gruppen zu begleiten. „Vor allem habe ich gelernt, dass ich mich nicht dafür schämen muss, ein Mädchen zu sein, und davon will ich auch die anderen Mädchen überzeugen.“

Es kostete viel Kraft und Geduld, das Misstrauen der Eltern zu überwinden. Aber es hat sich gelohnt. Mit Stolz berichtet Schwester Marykutty: „Früher durften die Mädchen hier nicht die High School besuchen. Nach unseren Kursen gehen alle.“

Barbara Göb

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