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Schwester Namrata Joseph

Gast im Monat der Weltmission 2010

01.-03.10.2010: Bundesweite Eröffnung in Essen
06./08.–10.10.2010: Bistum Limburg

Frauen eine Stimme geben

Sr. Namrata Joseph © Fritz Stark / missio

Frauen sind in Indien Menschen zweiter Klasse. Als Kinder verheiratet, ihrem Mann untergeordnet, im Dorf ohne Stimme haben sie kaum eine Chance auf Selbstbestimmung. Schwester Namrata macht Frauen Mut – und zeigt ihnen einen Weg zu einem Leben in Würde.

Der Bundesstaat Uttar Pradesh gehört zu den ärmsten des Landes. Hier engagiert sich Schwester Namrata für Frauen und Mädchen. „Das Leben ist noch sehr traditionell. Männer dominieren alle Bereiche des Lebens“, sagt sie. „Die Frauen haben keine Rechte.“

Frauen und Mädchen fördern

Seit zwei Jahren arbeitet die Ordensfrau in den Dörfern der Region Rampur. Die Bewohner sind mehrheitlich Muslime neben Hindus und einigen wenigen Christen. Sie alle leben in sehr ärmlichen Verhältnissen. Lesen und Schreiben können die meisten Frauen nicht. Darum haben die Schwestern Alphabetisierungskurse gestartet. „Die Kurse sind nur einer von vielen ersten kleinen Schritten“, erklärt die 43-Jährige. „Wir beginnen gerade ein umfangreiches Programm, das die Situation von Frauen und Mädchen ganzheitlich verbessern soll.“

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Mit Selbsthilfegruppen und Aufklärungsprogrammen möchten die Schwestern schädliche Praktiken wie Kinderehen, Mädchenhandel und Abtreibung weiblicher Föten eindämmen. Das Projekt wird von missio unterstützt. „Besonders wichtig ist es, das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl der Mädchen und Frauen zu stärken“, erklärt Schwester Namrata.

Anlässlich des 100. Geburtstages von Mutter Teresa präsentierte missio im Monat der Weltmission 2010 das Engagement indischer Ordensschwestern. Wie Mutter Teresa engagieren sich heute viele Ordensfrauen für diejenigen, die in Indien ausgebeutet, diskriminiert und ausgegrenzt werden.

Mutter Teresa als Inspiration

Die Motivation für ihre Arbeit hat Namrata schon in jungen Jahren gefunden. Mit zwölf Jahren las sie einen Artikel über Mutter Teresa. „Da war mir klar, ich wollte wie sie unter den Armen, den Unerwünschten und Ausgegrenzten leben.“ Namrata trat in den Orden der Klarissen-Franziskanerinnen ein und ging nach Bihar. Dort lebte sie zusammen mit Dalits, die aufgrund ihrer niederen Stellung im Kastensystem auch heute noch diskriminiert werden. „Ich sah, wie Frauen geschlagen, belästigt und vergewaltigt wurden. Die Frauen hatten keine Stimme“, sagt Namrata. „Da entschloss ich mich, Anwältin zu werden und für ihre Rechte zu kämpfen.“ Seit Jahren setzt sie sich als praktizierende Juristin für die Rechte von Frauen ein, für Opfer von Vergewaltigungen, ausgebeutete Hausangestellte und gegen diskriminierende Praktiken.

Bettina Tiburzy

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