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Inhalt

Schwester Santan Nago

Gast im Monat der Weltmission 2010

02.–03.10.2010: Bundesweite Eröffnung in Essen
06.–10.10.2010: Erzbistum Köln
21.–24.10.2010: Zentrale Abschlussfeier in Regensburg

Einsatz für Gleichberechtigung

Sr. Santan Nago © privat

„Verständnisvoll, intelligent und bescheiden“, so beschreiben ihre Mitschwestern Schwester Santan Nago. Seit drei Jahren ist sie als Ordensoberin für die gesamte Kongregation der „Sisters of Our Lady of Fatima“ in der indischen Stadt Pune verantwortlich.

In den abgelegenen dörflichen Gebieten rund um Pune können die meisten Menschen nicht lesen und schreiben. Häufig fehlt das Geld, um die Kinder zur Schule zu schicken und eine ausreichende Gesundheitsversorgung zu bezahlen. Gemeinsam mit ihren Mitschwestern setzt sich Schwester Santan für die bedürftigen Menschen in der Region Pune ein.

Schulische Bildung, medizinische Betreuung und Sozialarbeit sind die Schwerpunkte ihrer Arbeit. Als Ordensoberin koordiniert Schwester Santan die Arbeitsfelder der Kongregation. Dabei wird sie oft argwöhnisch beäugt, denn mit über 80 Prozent bilden Hindus die Mehrheit der Bevölkerung. Doch die 60-Jährige, die Kommunikationsentwicklung studiert hat und einen Doktor in Bildungsentwicklung vorweisen kann, lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. „Ich glaube an meine Fähigkeiten und an Gottes Unterstützung. Ich bin stolz darauf, eine Frau zu sein“, sagt sie.

Anlässlich des 100. Geburtstages von Mutter Teresa präsentierte missio im Monat der Weltmission 2010 das Engagement indischer Ordensschwestern. Wie Mutter Teresa engagieren sich heute viele Ordensfrauen für diejenigen, die in Indien ausgebeutet, diskriminiert und ausgegrenzt werden.

Bildung für Mädchen und Frauent

In 41 Schulen unterrichten die Schwestern 50.000 Kinder. Einen besonderen Schwerpunkt legen sie dabei auf die Förderung von Mädchen. „Ein großes Problem in der indischen Gesellschaft ist die Unterdrückung von Frauen“, erklärt Schwester Santan. Um die Selbstständigkeit und das Selbstvertrauen der Frauen zu stärken, gehen die Schwestern in die Dörfer und initiieren Selbsthilfegruppen. Dort lernen die Frauen unter anderem, wie sie mit kleinen landwirtschaftlichen Erträgen haushalten können.

Auch im medizinischen und sozialen Bereich sind die Schwestern aktiv. Sie unterhalten Heime für Straßenkinder, Waisen und alte Menschen und pflegen Kranke.

Seit vielen Jahren unterstützt missio die Projekte von Schwester Santan, insbesondere die Aus- und Weiterbildung der Schwestern. Schwester Santan träumt von einem respektvollen Umgang zwischen Männern und Frauen. „Mein größter Wunsch ist, dass Frauen gleichberechtigt behandelt werden“, sagt sie.

Verena Vierhaus

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