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Schwester Shalini Mulackal

Gast im Monat der Weltmission 2010

02.–03.10.2010: Bundesweite Eröffnung in Essen
06.–10.10.2010: Bistum Hildesheim

Einsatz für Gleichberechtigung

Sr. Shalini Mulackal © privat

Sich wie Mutter Teresa für arme Menschen einzusetzen war das Ziel von Schwester Shalini Mulackal, als sie dem Orden der „Presentation Sisters“ beitrat. Das war vor 35 Jahren. Mittlerweile lehrt die 53-Jährige als einzige Frau am College für Theologie in Delhi.

Um vier Uhr morgens beginnt für Schwester Shalini der Tag. Dann nimmt sie gemeinsam mit den anderen „Presentation Sisters“ an der Morgenandacht teil und macht sich auf den Weg zur Hochschule. Dort lehrt die promovierte Ordensfrau Theologie und hat sich auf „Women Empowerment“ spezialisiert. Dabei geht es um die Förderung von Frauen und die Stärkung ihres Selbstbewusstseins. „Ich bin die erste und die einzige Frau am Theologischen Institut“, sagt sie stolz. Zu ihren Studentinnen gehören viele Schwestern, die in ihrer Ausbildung von missio unterstützt werden. Wenn sie keine Seminare an der Hochschule gibt, nimmt Schwester Shalini an Gesprächsrunden teil oder schreibt wissenschaftliche Aufsätze.

Anlässlich des 100. Geburtstages von Mutter Teresa präsentierte missio im Monat der Weltmission 2010 das Engagement indischer Ordensschwestern. Wie Mutter Teresa engagieren sich heute viele Ordensfrauen für diejenigen, die in Indien ausgebeutet, diskriminiert und ausgegrenzt werden.

Soziales Engagement

Aber auch im sozialen Bereich engagiert sich Schwester Shalini. Inspiriert von Mutter Teresas leidenschaftlichem Einsatz für die Ärmsten der Armen, kümmert sie sich um bedürftige Frauen. „Die Frauen haben kein Geld für die Schulgebühren ihrer Kinder, die Miete oder Medizin. Manchmal reicht das Geld noch nicht einmal, um die Kinder zu ernähren“, erzählt Schwester Shalini.

Neben der Armut ist die Gewalt gegen Frauen ein großes Problem in Indien. Denn in der indischen Gesellschaft sind patriarchale Strukturen fest in den Köpfen der Menschen verankert. Viele Frauen leiden unter dieser Vorherrschaft der Männer. „Wenn Frauen mir von Vergewaltigungen erzählen, sind dies auch für mich keine einfachen Situationen“, sagt sie. Doch die Ordensfrau lässt sich nicht so leicht entmutigen. „Ich weiß, dass Gott mir eine besondere Aufgabe gegeben hat.“

Mit Enthusiasmus und Hoffnung setzt sie sich deshalb Tag für Tag für Gleichberechtigung von Männern und Frauen ein. „Ich träume von einer Kirche und Gesellschaft, in der jedes Individuum, ob Mann oder Frau, seine von Gott gegebenen Talente maximal nutzen kann“, sagt Schwester Shalini.

Verena Vierhaus

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