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Schwester Shobhana

Gast im Monat der Weltmission 2010

01.-03.10.2010: Bundesweite Eröffnung in Essen
06.-12.10.2010: Erzbistum Hamburg

Leidenschaftliche Liebe zu den Armen

Sr. Shobhana © Fritz Stark / missio

Wer Schwester Shobhana erlebt, versteht, dass Glaube glücklich machen kann. Mit Leidenschaft und Professionalität leitet die 42-Jährige das gesundheitspastorale Zentrum „Sneha Sadan“, Haus der Liebe, der Joseph von Cluny-Schwestern im südindischen Dharmapuri-Distrikt.

Die ausgebildete Psychologin, Krankenschwester und Hebamme bringt alle Voraussetzungen mit, in die Fußstapfen ihrer Ordensgründerin Anne-Marie Javouhey zu treten. Javouhey sei es vor allem um die Befreiung der Sklaven in den französischen Kolonien gegangen. Doch die Menschen in Dharmapuri würden heute auf andere Weise versklavt, meint Schwester Shobhana.

Große Arbeitslosigkeit

Hart war das Leben der Menschen in den abgelegenen Dörfern schon immer, doch seit die Ernte infolge der Dürre öfter ausbleibt, gibt es auch auf den Feldern der Großgrundbesitzer keine Arbeit mehr. Die Männer sind gezwungen, als Wanderarbeiter in die Stadt zu gehen. Familien zerbrechen und die Zahl der HIV-Infektionen steigt sprunghaft an.

Schwester Shobhana hat der Tabuisierung von HIV und Aids den Kampf angesagt. Die von ihr ins Leben gerufenen und koordinierten gesundheitspastoralen Projekte und Selbsthilfeprogramme haben das Leben besonders der Frauen in den Dörfern nachhaltig verändert. Wichtig ist ihr die Beteiligung der Betroffenen. „Wir können den Frauen zeigen, welche Möglichkeiten sie haben, die Lebensbedingungen ihrer Familie zu verbessern, und Wege der Entfaltung aufzeigen. Gehen müssen sie diesen Weg selber.“

Anlässlich des 100. Geburtstages von Mutter Teresa präsentierte missio im Monat der Weltmission 2010 das Engagement indischer Ordensschwestern. Wie Mutter Teresa engagieren sich heute viele Ordensfrauen für diejenigen, die in Indien ausgebeutet, diskriminiert und ausgegrenzt werden.

Engagement in Selbsthilfegruppen

In Sneha Sadan, im „Haus der Liebe“, werden deshalb Frauen, oft selbst HIV-positiv, zu Gemeindearbeiterinnen ausgebildet, um in den umliegenden Dörfern Selbsthilfegruppen aufzubauen. Auch wenn Schwester Shobhana weiß, wie wichtig Koordination und Lobbyarbeit sind, bedeutet ihr die persönliche Begegnung mit den Armen viel. Jeden Tag nimmt sie sich Zeit für Familienbesuche, unterstützt ihre Mitschwestern in der Krankenpflege, betet mit den Sterbenden und spielt mit den Aidswaisen, die in Sneha Sadan ein Zuhause gefunden haben. Auf die Frage, wie sie dieses Pensum bewältigt, zitiert sie lächelnd Mutter Teresa: „Gott ruft nicht die besonders Begabten, sondern rüstet die aus, die er berufen hat.“

Katja Heidemanns

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