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Monat der Weltmission 2011

Senegal im Blick

Frauen zu unterstützen ist der Kirche im Senegal ein großes Anliegen. © Fritz Stark

Der Senegal ist ein Land, das in den Nachrichten selten vorkommt. Das mag daran liegen, dass die Republik Senegal seit ihrer Gründung im Jahr 1960 politisch relativ stabil ist, keine nennenswerten Bodenschätze aufweist und nur selten von großen Krisen oder Naturkatastrophen heimgesucht wird. Doch die Menschen im westlichsten Land Afrikas kämpfen mit großen Problemen. Auf der UN-Liste des Human Development Index belegt der Senegal den 144. Platz. Er zählt zu den 50 am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. Mehr als die Hälfte der Menschen leben unter der Armutsgrenze. Fische sind das wichtigste Exportgut des Landes. Aber senegalesische Fischer finden immer weniger in ihren Netzen vor, da die Regierung die Fangrechte an asiatische Länder und die EU verkauft hat. Zwei Drittel des Senegal liegen in der Sahelzone, was den Anbau von Nahrungsmitteln schwierig macht. Die Menschen leiden immer wieder unter Hungerwellen. Junge Senegalesen suchen nach Arbeit. Vielfach versuchen sie, nach Europa zu gelangen – und bezahlen dies mit ihrem Leben.

Herausforderungen annehmen - Zukunft aktiv gestalten

Aber immer mehr Menschen im Senegal möchten ihre Zukunft aktiv gestalten und Herausforderungen annehmen. Prägende gesellschaftliche Kraft ist die katholische Kirche. Eine noch junge Kirche, die besonders durch ihren Einsatz im Schul- und Bildungssystem sowie im Gesundheitswesen landesweit sehr geschätzt wird. Speziell die Frauen können sich auf den Rückhalt in der Kirche verlassen – leisten diese doch informell einen erheblichen Beitrag zur Wirtschaftsleistung des Landes und ernähren ihre Familien.

Lebendig und selbstbewusst zeigt sich die Kirche im Senegal – noch mehr, da sie sich in einer Minderheitensituation befindet. Die überwiegende Mehrheit der senegalesischen Bevölkerung ist muslimischen Glaubens (94 Prozent). Fünf Prozent sind Christen, ein Prozent Anhänger traditionell afrikanischer Religionen. Der Islam im Senegal gilt als gemäßigt. Der Dialog zwischen Muslimen und Christen, den der Alltag den Menschen auferlegt, funktioniert in vorbildlicher Weise.

Drei Wochen voll spannender Begegnungen in Deutschland

Der Senegal ist in diesem Jahr missio-Schwerpunktland. Besonderes Augenmerk gilt ihm zum Monat der Weltmission im Oktober 2011. Offizieller Auftakt zu vielen spannenden Begegnungen und informativen Veranstaltungen ist am Sonntag, 2. Oktober in Hamburg. Dort wird Erzbischof Werner Thissen im Mariendom den Eröffnungsgottesdienst zelebrieren. Bereits am Freitagabend, 30. September gibt es bei einem Abend der Weltmusik im Großen Michel in Hamburg einen Vorgeschmack auf den Monat der Weltmission. Unter den musikalischen Gästen ist Patricia Kelly.

Nach der Eröffnung werden die Gäste aus dem Senegal in den deutschen Diözesen unterwegs sein - zu Gottesdiensten, Vorträgen, Begegnungen und Schulbesuchen.

Die Abschlussfeiern zum Monat der Weltmission finden in diesem Jahr in der Erzdiözese Bamberg statt. Dort sind unter anderem Kultur- und Jugendprogramme geplant, eine Filmwoche, Symposien und Ausstellungen rund um den Senegal. Den Höhepunkt markiert der Gottesdienst am Sonntag der Weltmission am 23. Oktober im Bamberger Dom mit Erzbischof Ludwig Schick.

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