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Inhalt

Agnès Yoba

Gast im Monat der Weltmission 2011

30.09.-03.10.: Eröffnungsfeier in Hamburg
04.-05.10.: Einführungsseminar in Aachen
06.-12.10.: Erzbistum Köln
16.-23.10.: Bistum Erfurt

Im Einsatz für Frauen

© missio

„Die Kirche im Senegal ist wie ein ‚Sauerteig’“, findet Agnès Yoba. Ihrer Erfahrung nach sei es eine ihrer wichtigsten Aufgaben, Menschen auszubilden, sowohl praktisch als auch durch die Vermittlung von christlichen Werten. „Die katholischen Schulen sind im muslimisch geprägten Senegal geschätzt“, erklärt die 37-Jährige. Insofern spiele die Kirche trotz ihrer zahlenmäßigen Minderheit eine wichtige Rolle.

Andere auszubilden, spielt auch die größte Rolle im Leben der Burkinabe Agnès Aminata Yoba. Im Diözesanzentrum von Kolda „Les 6 Jarres” bietet sie jungen Frauen finanzielle, intellektuelle, moralische und spirituelle Unterstützung an, damit diese eines Tages auf eigenen Füßen stehen können. „Die zwischen 14 und 25 Jahre alten Frauen sind in der Regel nicht in der Schule gewesen oder von der Schule geflogen“, erklärt Agnès. „Bei uns bekommen sie die Möglichkeit, ihren Platz in der Familie und in der Gesellschaft zu finden. Oft beginnt es damit, dass die Mädchen überhaupt erst einmal lernen, wie man am Tisch sitzt und isst.“

In Burkina Faso mit acht Geschwistern, einer katholischen Mutter und einem zum Christentum konvertierten Vater aufgewachsen, hat sich Agnès nach der Schule für eine soziale Ausbildung entschieden. Seit ihrem 25. Lebensjahr gehört sie der Familie der „Claire Amitié“ an. Das ist eine Gründung der nordfranzösischen Katholikin Thérèse Cornille, die sich das armselige Leben junger Arbeiterinnen in ihrer Heimat nicht länger mit ansehen wollte und stattdessen ein Heim für diese Frauen schuf – getreu ihrem Motto: „Bei uns ist man arm, aber man liebt sich.“ Mittlerweile gibt es Häuser von Claire Amitié nicht nur in Europa, sondern auch in Lateinamerika, in Asien und in Afrika.

Im senegalesischen Kaolack lebt die „geweihte Laiin“, wie sich Agnès bezeichnet, mit zwei Mitschwestern in einem kleinen Haus zusammen. Sie tragen geblümte Kleider anstelle eines Habits, leben zölibatär und stellen ihr ganzes Leben in den Dienst sozial Benachteiligter. Auch in ihrer Freizeit hilft die sportliche Agnès gern anderen, zum Beispiel Frauen, die im Gefängnis sind. „Ich glaube, dass Gott sich in mir durch die Menschen zeigt, die mir anvertraut sind“, bekennt Agnès.

Claudia Vogel

Im Rahmen der Aktion zum "Monat der Weltmission 2011" rückte missio den Senegal in den Mittelpunkt des Interesses. Rund 20 Gäste waren in der Zeit zwischen dem 3. und 24. Oktober 2011 in ganz Deutschland unterwegs und haben über ihre Arbeit berichtet.

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