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Inhalt

Abbé Ambroise Tine

Gast im Monat der Weltmission 2011

30.09.-03.10.: Eröffnungsfeier in Hamburg
04.-05.10.: Einführungsseminar in Aachen
06.-08.10.: Bistum Aachen
09.-16.10.: Bistum Rottenburg-Stuttgart

Im Einsatz für die Ärmsten

© Fritz Stark / missio

Abbé Ambrosius Tine ist ein Menschenfreund. Ständig ist er unterwegs im Senegal, um den ärmsten Menschen zu helfen. „Wir versuchen, die Liebe zum Nächsten zu praktizieren, und das ganz praktisch“, erklärt der 56-jährige Priester. Zu seinen Aufgaben gehört es, Brunnen zu bauen, Nothilfe zu leisten, Gesundheitsdienste anzubieten, aber auch, sich für die Interessen der Ärmsten im Senegal einzusetzen. Abbé Ambrosius ist seit 2007 der Caritas-Direktor des Senegals, zuständig für die Koordination ihrer Dienste in allen sieben Diözesen des Landes.

Keine einfache Aufgabe, denn der Senegal ist ein unterentwickeltes Land. Mehr als die Hälfte der Menschen kann nicht schreiben oder lesen. Jeder fünfte Senegalese ist unterernährt. „Wir haben unheimlich viele Jugendliche, die keine Arbeit finden können“, erklärt Abbé Ambrosius. „Sie leiden sehr unter der Perspektivlosigkeit. Viele träumen davon, nach Europa zu gehen, weil sie dort auf Arbeit hoffen. Manche unternehmen die riskante Reise und verlieren dabei ihr Leben.“

Mit seinen Mitarbeitern klärt er über die Gefahren der Migration auf und hilft, mit den jungen Menschen neue Perspektiven im eigenen Land zu finden. missio unterstützt ihn dabei.

Nach Deutschland hat Abbé Ambrosius sehr enge Beziehungen. Während und nach seinem Studium in Rom übernahm er mehr als zehn Jahre lang im Sommer die Urlaubsvertretung für den Pfarrer von Hersel bei Bonn im Rheinland. Während dieser Zeit hat er Partnerschaften zwischen Städten und Diözesen in Deutschland und dem Senegal mit auf den Weg gebracht. Für sein völkerverbindendes Engagement ist ihm vom deutschen Staat das Bundesverdienstkreuz verliehen worden.

Manchmal wird er gefragt: „Ambrosius, was machst du als Priester und Pastoralarbeiter eigentlich bei der Caritas?“ Er erklärt dann: „Ich mache den ganzen Tag nichts anderes, als Christus in Kafarnaum gemacht hat. Ich versuche die Menschen zu trösten, die Hunger haben, kein Rezept bezahlen können oder kein Trinkwasser haben. Sie kommen zu mir, und ich helfe ihnen, so gut ich kann. Das ist eine riesige Pastoralarbeit. Sie hat das ganze Leben des Menschen im Blick.“

Bettina Tiburzy

Im Rahmen der Aktion zum "Monat der Weltmission 2011" rückte missio den Senegal in den Mittelpunkt des Interesses. Rund 20 Gäste waren in der Zeit zwischen dem 3. und 24. Oktober 2011 in ganz Deutschland unterwegs und haben über ihre Arbeit berichtet.

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