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Inhalt

Keur Moussa

Gast im Monat der Weltmission 2011

30.09.-03.10.: Eröffnungsfeier in Hamburg
04.-05.10.: Einführungsseminar in Aachen
05.-06.10.: Bistum Aachen
07.-09.10.: Bistum Münster
10.-13.10.: Erzbistum Paderborn
14.-23.10.: Bereich missio München

Gregorianischer Choral vereint mit afrikanischer Kora und Kalebasse

Der Bendiktinerchor "Keur Moussa" aus der Nähe von Dakar. © missio

Im Jahr 1963 sind Benediktinermönche aus dem französischen Solesmes bei Paris in den Senegal gekommen. In der Nähe von Dakar und zugleich zurückgezogen vom Lärm der Hauptstadt gründeten sie „Keur Moussa“, was übersetzt „Haus des Moses“ heißt. Ein beschaulicher Ort, in dem „la téranga“ (senegalesische Gastfreundschaft) gelebt wird. Menschen aus allen Teilen des Senegals und darüber hinaus kommen hier zu Tagen der Besinnung und Meditation zusammen.

Zu den Gründungsvätern gehört der heute 84-jährige Pater Dominique Catta. Zusammen mit seinen Mitbrüdern hat er von Anfang an versucht, die in lateinischer Sprache gesungenen gottesdienstlichen Gesänge der christlichen Kirche des Abendlandes, den sog. gregorianischen Choral, mit den musikalischen Traditionen des Senegals in eine fruchtbare Synthese zu bringen. „Als ich die Kora zum ersten Mal hörte”, so erinnert sich P. Dominique, „war mir klar, dass dieses afrikanische Saiteninstrument wunderbar mit dem gregorianischen Choral harmonieren würde.“

Die Kora ist eine westafrikanische Harfe vom Typ der Stegharfen. Es ist das höchstentwickelte Saiteninstrument Afrikas. Die Kora wurde in früheren Zeiten an Herrscherhöfen gespielt, an denen die Musiker dem Hofstaat angehörten. Die Spieler hießen „Griots“. Wie die fahrenden Sänger im Mittelalter erzählen sie Geschichten aus längst vergessenen Tagen, tragen Volksweisheiten vor und und tradieren auf diese Weise die Geschichte ihrer Völker. Von daher kommt das Sprichwort: „Stirbt ein Griot, brennt eine ganze Bibliothek nieder.“

Zusammen mit seinen jüngeren Mitbrüdern, den beiden Abbés Thomas Gomis und Maixent Ndéki, geht P. Dominique im Oktober auf „Tournee“ in Deutschland. „Wir möchten die Menschen die Kora entdecken lassen und hörbar machen, wie sich verschiedene Musiktraditionen gegenseitig bereichert haben.“

Für P. Dominique, der lange Jahre den aus verschiedensten Nationen bestehenden Chor von „Keur Moussa“ geleitet hat, entwickelt sich eine Kultur durch die Begegnung mit anderen fremden Einflüssen weiter. Musik wird zur Glaubensverkündigung. „Keur Moussa“ ist dafür ein überzeugendes Beispiel.

Werner Meyer zum Farwig

Im Rahmen der Aktion zum "Monat der Weltmission 2011" rückte missio den Senegal in den Mittelpunkt des Interesses. Rund 20 Gäste waren in der Zeit zwischen dem 3. und 24. Oktober 2011 in ganz Deutschland unterwegs und haben über ihre Arbeit berichtet.

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Keur Moussa (PDF, 0.89 MB)
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