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Msgr. Benjamin Ndiaye

Gast im Monat der Weltmission 2011

30.09.-03.10.: Eröffnungsfeier in Hamburg
04.-05.10.: Einführungsseminar in Aachen
06.-10.10.: Bistum Fulda

„Die Kirche ist ein Bus“ – Wollen Sie mitfahren?

Msgr. Benjamin Ndiaye ist der Bischof der Diözese Kaolack im Senegal. © missio

Msgr. Benjamin ist seit 2001 Bischof der Diözese Kaolack, Zentrum des Erdnussanbaus im südwestlichen Teil des Senegals. Bei einer Bevölkerung von zwei Millionen Menschen sind etwa 16.000 Christen. Als kleine Herde sei es wichtig, so der Bischof, sich gegenseitig zu unterstützen. „Ich bin regelmäßig zu Hausbesuchen unterwegs und erfahre so direkt von den Freuden und Sorgen der Familien.“

Bischof Benjamin spricht gern in Bildern. „Die meisten Menschen bei uns sind Analphabeten und verstehen Zusammenhänge am besten anhand von Bildern.“ Für eine ländliche Diözese wie Kaolack ist der Transport von einem Dorf zum anderen sehr wichtig. Den Bischof brachte das auf die Idee, seine Vision von Kirche in Form des Bildes „Kirche als Autobus“ auszudrücken.

Kirche als Bus? Ja, schmunzelt der sympathische Bischof, der Autobus sei das Transportmittel, das alle Menschen, die in den oft weit verstreut liegenden Siedlungen leben, miteinander verbinde. „Unser Bus”, so der Oberhirte, „heißt Diözese Kaolack und als Bischof sitze ich am Steuer und möchte die Menschen miteinander verbinden. Dabei brauche ich”, so Mgsr. Benjamin, „neben dem Fahrer immer Assistenten und ganz wichtig: Fahrgäste.” Die Fahrgäste bilden, so der engagierte Oberhirte, leztlich Kirche, die auf dem Weg ist. Für Bischof Benjamin ist dabei wichtig, dass man nicht im Bus bleibt, sondern immer wieder aussteigt und auf andere zugeht, solidarisch ist. Die Einladung im Bus Kirche mitzufahren braucht das missionairsche Zeugnis der Fahrgäste.

Der Bischof sucht immer wieder die Begegnung und fragt dabei auch, ob das Bild vom Bus den Menschen etwas sagt. Jüngst haben ihn Kinder gefragt: „Bischof, für den Bus brauchen Sie auch einen Führerschein. Haben Sie denn den Ausweis?” „Da musste ich lachen“, sagt der Bischof. „Ich habe ihnen gesagt, dass ich am Tag der Weihe meinen Ausweis erhalten habe, um mit ihnen zu fahren.“

Was braucht es, um am Steuer des Busses zu sein und im Bus mitzufahren? Unser Benzin, unser Kraftstoff sei, so der überzeugte Bischof und Seelsorger, die Liturgie, das Wort Gottes, das spirituelle Leben. Biblisch gesprochen: ,Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch.’

Werner Meyer zum Farwig

Im Rahmen der Aktion zum "Monat der Weltmission 2011" rückte missio den Senegal in den Mittelpunkt des Interesses. Rund 20 Gäste waren in der Zeit zwischen dem 3. und 24. Oktober 2011 in ganz Deutschland unterwegs und haben über ihre Arbeit berichtet.

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