Sie haben Javascript deaktiviert. Möglicherweise stehen Ihnen dadurch einige Features nicht zur Verfügung. Bitte aktivieren Sie Javascript.

Subnavigation und Schnelleinstieg

Ihr Ansprechpartner

Werner Meyer zum Farwig ,
stv. Leiter der Abteilung Bildung

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-289
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Hilde Wilhelm ,
Abteilung Bildung; Koordination Gästeeinsatz

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-263
Kontaktformular:
zum Kontaktformular
Aktion Schutzengel - Für Familien in Not. Weltweit. Wir bauen ein Haus für Alle Solidarität mit bedrängten Christen Glauben teilen. Weltweit.

Projektauswahl

Filterkriterien
.
missio im Web 2.0: Facebook, Twitter, Google+, Youtube, Instagram, Blog » Twitter » Instagram » Youtube » Blog » Google+ » Facebook

Inhalt

Sr. Christine Ngom

Gast im Monat der Weltmission 2011

30.09.-03.10.: Eröffnungsfeier in Hamburg
04.-05.10.: Einführungsseminar in Aachen
06.-11.10.: Bistum Magdeburg

Schluss mit der grausamen Tradition

© Fritz Stark / missio

Wenn Schwester Christine Ngom die Dörfer nahe der Stadt Ndoffane besucht, wird sie schon freudig von den Menschen erwartet. Tänze und Gesänge gehören zum Empfang. Schwester Christine macht gerne mit. Mit ihrer offenen Art hat sie schnell das Vertrauen der Dorfbewohner gewonnen. Nach dem Empfang kommt sie zum ernsten Teil ihres Besuches. Sie ist gekommen, um die Menschen über die schwerwiegenden Folgen der Genitalverstümmelung an Körper und Seele aufzuklären.

Schwester Christine wusste bereits als kleines Mädchen, was sie wollte. Sie verbrachte viel Zeit mit Ordensfrauen. „Ich sah die Schwestern und wie sie lebten, ihr Gebetsleben, ihre Gemeinschaft der Liebe“, erklärt sie. „Und ich sah, wie sie den Menschen halfen und sie wieder aufrichteten. Da wusste ich, so möchte ich auch werden.“

Die Schwester gehört der Kongregation der „Fille du Saint Coeur Marie” an, dem ersten einheimischen Orden im Senegal. Nach einer Ausbildung zur Krankenschwester und verschiedenen Arbeitseinsätzen im Senegal arbeitet die 38-Jährige seit einem Jahr als Krankenschwester in Ndoffane.

Schnell sah sie, dass es dort vielen Menschen und besonders Kindern gesundheitlich sehr schlecht ging. Schwester Christine bemerkte auch, dass ungewöhnlich viele Frauen unfruchtbar waren. Und zu ihrem großen Entsetzen stellte sie fest, dass in einigen Dörfern die Genitalverstümmelung an Mädchen trotz staatlichem Verbot immer noch heimlich praktiziert wird. „Dabei gibt es auch Todesfälle. Es gibt Mädchen, die sterben, weil die Blutung anhält“, erklärt Schwester Christine. „Nachdem ich diese schwerwiegenden Folgen feststellen musste, habe ich es mir zu meiner Aufgabe gemacht, die Menschen dafür zu sensibilisieren.“

Mit der Unterstützung von missio kann sie die Menschen über die Gefahren der Genitalverstümmelung aufklären. Denn für Schwester Christine ist eines klar: „Mit Verboten allein kann das grausame Ritual nicht beendet werden. Man muss den Menschen zur Seite stehen, sie überzeugen. Ich denke, dann kann viel erreicht werden.“

Bettina Tiburzy

Im Rahmen der Aktion zum "Monat der Weltmission 2011" rückte missio den Senegal in den Mittelpunkt des Interesses. Rund 20 Gäste waren in der Zeit zwischen dem 3. und 24. Oktober 2011 in ganz Deutschland unterwegs und haben über ihre Arbeit berichtet.

Downloads

Sr. Christine Ngom
Icon: PDF
Icon: JPG
© 2009-2017 missio Aachen