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Inhalt

Monique Faye Thiandoum

Gast im Monat der Weltmission 2011

30.09.-03.10.: Eröffnungsfeier in Hamburg
04.-05.10.: Einführungsseminar in Aachen
06.-09.10.: Erzbistum Freiburg
14.-23.10.: Bereich missio München

Im Einsatz für Frauen

Monique Faye Thiandoum ist seit 2006 Präsidentin der katholischen Frauenorganisation (vergleichbar mit der kfd) der Diözese Thiès. © missio

Sie hat bereits viel durchgemacht in ihrem Leben. Besonders der Tod ihres Mannes ist ein tiefer Einschnitt in ihrem Leben gewesen. Als Witwe mit fünf Kindern hat sie es nicht leicht. Und doch hat sich die heute 55-jährige nicht aufgegeben. Kraft schöpft sie aus ihrem Glauben. „Ich versuche”, so sagt Monique, „eine Zeugin Christi zu sein, und dort, wo Gott mich hinstellt, das Evanglium zu bezeugen.“

Viele Jahre bereits engagiert sich Monique für Frauen im Senegal. „Für uns Frauen ist es noch schwieriger, Arbeit und Lebensunterhalt zu verdienen, als für die Männer.“ Oft genug seien Frauen, so die engagierte Christin, zwar der Rückhalt der Familie, alle Last liege aber auf ihnen.

Seit 2006 ist Monique Präsidentin der katholischen Frauenorganisation (vergleichbar mit der kfd) der Diözese Thiès. Ihr Anliegen ist es dabei, insbesondere für eine gute Ausbildung von jungen Frauen zu sorgen. Dafür engagiert sie sich weit über den kirchlichen Rahmen. Seit Februar ist Monique auch zur Präsidentin der katholischen Frauenorganisation auf nationaler Ebene gewählt worden. Zugleich ist sie Beraterin des Frauen- und Familienministeriums im Senegal und kann in dieser Form auch auf politischer Ebene Lobbyarbeit für Frauen machen.

Als leitende Mitarbeiterin des senegalesischen Staates kann Monique mit dafür Sorge tragen, dass sich die Rahmenbedingungen für Frauen im Senegal verbessern. „Wir brauchen einkommensschaffende Maßnahmen”, so Monique, „damit Frauen selber Geld verdienen können und unabhängiger werden von ihren Männern.“

In ihrem Einsatz für Frauen macht sie keinen Unterschied nach Rasse oder Religion. In die sozialen Werke der Kirche wie Schulen, Gesundheits- oder karitative Einrichtungen gehen viele Muslime. „Wir geben dadurch als Christen ein Zeugnis”, sagt Monique, „und tragen zu einem guten Miteinander bei.“

„Xoulo, amul, naak wakhtan mo am“, resümiert Monique in ihrer lokalen Sprache. Es gibt eigentlich kein Missverstehen des anderen, sondern höchstens einen Mangel an Kommunikation und Begegnung. „Für uns Senegalesen“, fügt sie hinzu, „ist der Dialog zu allen Menschen sehr wichtig.“

Werner Meyer zum Farwig

Im Rahmen der Aktion zum "Monat der Weltmission 2011" rückte missio den Senegal in den Mittelpunkt des Interesses. Rund 20 Gäste waren in der Zeit zwischen dem 3. und 24. Oktober 2011 in ganz Deutschland unterwegs und haben über ihre Arbeit berichtet.

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Monique Faye Thiandoum (PDF, 0.87 MB)
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