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Inhalt

Abbé Pierre Dione

Gast im Monat der Weltmission 2011
01.-02.10.: Erzbistum Paderborn
04.-05.10.: Einführungsseminar in Aachen
06.-11.10.: Bistum Aachen
14.-23.10.: Erzbistum Paderborn

Der Arzt der Seelen

© missio

„Der Mensch ist des Menschen Medizin“ lautet ein senegalesisches Sprichwort. Für Abbé Pierre Dione hat es eine ganz besondere Bedeutung, denn in seinen Augen sind die Menschen dazu erschaffen, sich gegenseitig zu lieben und zu helfen. So ist es nicht verwunderlich, dass Abbé Pierre als kleiner Junge Priester oder Arzt werden wollte. „Priester war mein Traumberuf, eine Art Berufung. Während die anderen Kinder spielten, schlich ich in die Kirche, um zu beten“, erzählt Abbé Pierre. Doch erst als sein Bruder und damit ein Stammhalter der Familie geboren wurde, ging sein Wunsch in Erfüllung. „Endlich konnte ich Arzt der Seelen werden“, sagt Abbé Pierre und lächelt.

Seit 1990 ist Abbé Pierre Pfarrer der Kathedrale von Kaolack, einem der ärmsten Orte des westafrikanischen Landes. Selbst mit acht Geschwistern aufgewachsen, weiß Abbé Pierre, was es heißt, in Armut zu leben. Nur weil seine große Schwester auf ein Studium verzichtete und sich um die Familie kümmerte, war es ihm möglich, zu studieren. Er besuchte das Priesterseminar in Dakar, im Westen des Senegals. Die Leitvision des 51-Jährigen ist, die Menschen zu Jesus Christus zu führen.

Für Abbé Pierre gehört der Kampf gegen die Armut zu einer der wichtigsten und dringendsten Aufgaben der Kirche im Senegal. Die Christen gehören zu der ärmsten Bevölkerungsgruppe der senegalesischen Gesellschaft. „Der Mangel an Ausbildung ist eine schwerwiegende Form der Armut. Der Weg aus der Armut heraus führt über Bildung“, sagt der belesene Mann, der auch Deutsch spricht. Zu einer guten Bildung gehört für Abbé Pierre auch der Respekt anderen Religionen gegenüber. Im muslimisch geprägten Senegal, in dem die Christen zur Minderheit gehören, ist ihm deshalb ein Dialog der Religionen wichtig. Seit über zehn Jahren leitet er die diözesane Kommission für den christlich-islamischen Dialog.

Als Präsident der Priestervereinigung des Senegals und Präsident der Priestervereinigung Westafrikas weiß er, wie wichtig der Zusammenhalt in der Kirche ist. „Dass Priester aus Deutschland uns Priester im Senegal finanziell unterstützen, ist eine wundervolle Sache. Die missio-Aktion PRIM zeigt, wie Kirche über Grenzen hinweg zusammenhält“, sagt Abbé Pierre.

Verena Vierhaus

Im Rahmen der Aktion zum "Monat der Weltmission 2011" rückte missio den Senegal in den Mittelpunkt des Interesses. Rund 20 Gäste waren in der Zeit zwischen dem 3. und 24. Oktober 2011 in ganz Deutschland unterwegs und haben über ihre Arbeit berichtet.

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