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Macht euch auf und bringt Frucht

Die Präsidenten von missio in Deutschland: Prälat Dr. Klaus Krämer (Aachen) und P. Eric Englert osa (München)

Joh 15,16

In diesem Jahr stellt missio im Rahmen seiner Aktion zum Monat der Weltmission das Wirken der katholischen Kirche im Senegal vor. Die Christinnen und Christen im Senegal sind eine lebendige und selbstbewusste Gemeinschaft. Mit knapp 650.000 Katholiken stellen sie knapp fünf Prozent der Bevölkerung. Die überwiegende Mehrzahl der senegalesischen Bevölkerung sind Muslime. Es besteht ein gutes Klima für den islamisch-christlichen Dialog. Der gemeinsame Blick von Christen und Muslimen auf die Nöte der Menschen ist zentral für das „Modell Senegal“, wie dort vielfach der Dialog des Lebens zwischen Christen und Muslimen bezeichnet wird. Ein Charakteristikum des Senegal ist seine sprichwörtliche Gastfreundschaft, „Téranga“ genannt. Diese Gastfreundschaft wird insbesondere zwischen den Religionen als Ideal hochgehalten und geachtet.

© Fritz Stark / missio

Trotz ihrer Minderheitensituation übt die katholische Kirche insbesondere über das Schul- und Bildungssystem und ihre Gesundheitseinrichtungen einen – gemessen am Bevölkerungsanteil – großen gesellschaftlichen Einfluss aus. Auf dem diesjährigen Plakat (links) zum Sonntag der Weltmission sehen Sie den sagenumwobenen Baobab. Dieser Baum ist Afrikas Lebensbaum. Ein Baobab kann im Alter mehrere tausend Liter Wasser speichern und ist somit ein riesiges Wasserreservoir in der Trockenzeit. In der Vorstellung der Menschen im Senegal ist der Baobab unzerstörbar. So sehr man ihn auch verletzt und verstümmelt, gräbt er seine Wurzeln noch tiefer und fester in die Erde hinein. Im Senegal ist er deshalb auch im offiziellen Staatswappen enthalten. Aus seinen Früchten kann man Heilmittel erzeugen und vitaminreiche Getränke. Auch wir als Christen sollten so etwas wie „Baobabs“ sein und reiche Frucht bringen. Im Leitwort unserer Aktion aus dem Johannesevangelium heißt es: „Macht euch auf und bringt Frucht“ (Joh.15,16). Gestärkt durch Gottes Zuwendung sind wir in der Nachfolge Jesu aufgefordert, uns aufzumachen, unsere Talente und Charismen zum Aufbau des Reiches Gottes einzusetzen und somit reiche Frucht zu bringen.

So laden wir Sie im kommenden Monat der Weltmission ein, den Blick auf das Engagement der Christinnen und Christen im Senegal zu lenken. Wir bitten um Ihr Gebet und Ihre finanzielle Solidarität für unsere Mitbrüder und Mitschwestern, damit im Senegal, bei uns und weltweit das Wort Jesu wirksam werden kann: „Macht euch auf und bringt Frucht“.

P. Eric Englert osa, missio-Präsident München
Prälat Dr. Klaus Krämer, missio-Präsident Aachen

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