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Sonntag der Weltmission

WDR-Morgenandacht am Samstag, 15. Oktober 2011

von Prälat Dr. Klaus Krämer, missio-Präsident (Aachen)

Den nachfolgenden Text bieten wir Ihnen auch zum Anhören an:

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Prälat Dr. Klaus Krämer, missio-Präsident in Aachen © Montage: R. Simon / missio

Vielleicht haben Sie ihn ja schon auf der Straße gesehen, meine lieben Leserinnen und Leser? An vielen Orten in Deutschland ist er in diesen Tagen zu bewundern: Der kleine buntbemalte Bus aus dem Senegal. 30 Jahre war er auf den staubigen Strassen des Senegal unterwegs, jetzt hat das Internationale Katholische Missionswerk missio den Bus von Aachen aus auf Deutschlandtour geschickt, um so auf die diesjährige Aktion zum Sonntag der Weltmission aufmerksam zu machen.

Im Senegal sieht man viele solcher Busse. Nur wenige können sich ein eigenes Auto leisten. Da wird der Bus zu einem der wichtigsten Verkehrsmittel für den Transport von Ort zu Ort. Oft haben die Busse mächtige Dachgepäckträger, auf denen das Gepäck der Reisenden zuerst hochgestapelt und dann gut festgezurrt wird. Auf den Bänken im Innenraum drängen sich die Fahrgäste und als Außenstehender fragt man sich, wie es überhaupt möglich ist, dass so viele Menschen in einen einzigen Bus hineinpassen. Doch immer wieder steigen neue Passagiere zu. Alle rücken ein wenig zusammen und schon ist Platz da für die Neuankömmlinge. Ungezwungen entstehen Gespräche und werden Neuigkeiten ausgetauscht.

Bischof Benjamin aus Kaolack vergleicht die Kirche gerne mit einem solchen senegalesischen Bus. Mir gefällt dieses Bild. Es macht deutlich, dass alle Christen gemeinsam unterwegs sind. In unserer globalisierten Welt sitzen wir sozusagen „in einem Bus“. Und auf den langen und oftmals beschwerlichen Wegstrecken, sind wir wie die Menschen im Senegal auf Verständnis und Solidarität untereinander angewiesen.

Diese Solidarität ist für die Weltkirche von großer Bedeutung. Ohne unsere Unterstützung können die Kirchen des Südens viele pastorale Herausforderungen nicht bewältigen. Viele einzelne Hilfsprojekte wären ohne großzügige Spenden nicht möglich. Immer wichtiger wird eine gute Ausbildung der Helfer vor Ort: der Ordensschwestern und Priester, der Katechisten und der engagierten Frauen und Männer, die sich für Menschen im Senegal und den vielen anderen Regionen des Südens einsetzen.

Der missio-SenegalBus.

Diese ganz konkrete Solidarität ist das Kernanliegen der Kollekte zum Sonntag der Weltmission. Morgen in einer Woche, am 23. Oktober, wird diese Kollekte in allen katholischen Gottesdiensten gehalten – und das nicht nur bei uns in Deutschland, sondern in allen Ländern der Welt. Damit ist der Weltmissionssonntag die größte Solidaritätsaktion der katholischen Kirche weltweit. Er macht deutlich, dass die Kirche ein weltweites Netzwerk ist, eine Gemeinschaft, die zusammensteht, in der alle ihren Teil dazu beitragen, damit die Botschaft der Hoffnung und des Lebens alle Menschen erreichen kann, an allen Orten unserer einen Welt.

„Macht euch auf und bringt Frucht.“ Das Leitwort der diesjährigen Aktion zum Weltmissionssonntag fordert uns zu konkretem Engagement auf. In ihm steckt aber auch eine Verheißung. Denn das, was wir tun, ist nicht nur der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein. Was wir tun, ist ein Zeichen der Liebe und der Hoffnung für eine Welt, die trotz aller Schwierigkeiten und Probleme nicht am Ende ist, sondern Zukunft hat – eine Zukunft, die Gott selbst ihr bereiten wird.

Der buntbemalte Kleinbus aus dem Senegal wird in den Tagen bis zum 23. Oktober noch einige Gemeinden, Schulen und Marktplätze ansteuern. Parallel zur Deutschlandtour des echten Senegalbusses begibt sich ein virtueller Bus auf eine Spenden-Rallye Berlin-Dakar – unter www.missio-hilft.de! 5000 Kilometer liegen zwischen den beiden Hauptstädten. Jede Spende für ein Projekt im Senegal bringt den virtuellen Bus auf der Online-Karte ein Stück näher an sein Ziel Dakar. Es gibt also viele Ideen und Möglichkeiten zu helfen, sich aufzumachen und Frucht zu bringen.

Eine gute und fruchtbringende Zeit wünscht Ihnen Prälat Klaus Krämer von missio Aachen.

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