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"Vom Taxibus zum Werbemittel"

23.08.2011

Klappriges Gefährt aus dem Senegal wirbt für den Sonntag der Weltmission

Verbeult und bunt, hier und da bereits etwas rostig, wird er zur Attraktion. Dieser Transporter müsste eigentlich schon längst auf dem Schrottplatz stehen, aber seine Rolle ist größerer Art. Das Vehikel beginnt gerade seine zweite Dienstzeit: Es will etwas erzählen. Der Senegal-Bus, der am 21. August beim ökumenischen Fest weltweiter Partnerschaften auf der Bundesgartenschau in Koblenz zum ersten Mal in Deutschland ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerollt ist, steht symbolisch für den Sonntag der Weltmission im Oktober.

Der Senegal-Bus, der dem Internationalen Katholischen Hilfswerk missio gehört, ist jetzt ein Werbemittel. Früher war er über Jahre auf holprigen Pisten im Senegal unterwegs als Taxibus für Kinder, die in die Schule und danach wieder nach Hause wollten, oder für Frauen und Männer, deren Ziel der Markt war, um dort etwas zu verkaufen oder Nahrung für die Familie zu erstehen. Auf der BUGA ist der farbenfroh angemalte Bus der Marke Renault Saviem SG2 ein beliebtes Fotomotiv. Während die Männer sich mehr für die technischen Details interessieren, erobern die Kinder einfach sein Inneres oder kletterten auch schon mal aufs Dach. Die Frauen hören interessiert hin, was Andrea Tröster, missio-Diözesanreferentin aus Trier, über den Bus und seine Funktion zu berichten hat.

„Die Christen“, erzählt Tröster beim Interview auf der BUGA-Bühne, „sind im Senegal ein kleine Minderheit, da die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung aus Muslimen besteht.“ Man respektiere sich. „Dennoch braucht die westafrikanische Diaspora unsere Solidarität und Unterstützung in Projekten der Bildung, der Landpastoral und des Gesundheitswesens.“ Die Kirche im Senegal steht im Mittelpunkt der diesjährigen missio-Aktion.

Im Inneren des Busses wurde fast nichts verändert. Neu ist nur ein Fernsehbildschirm, auf dem ein Film über den Senegal läuft. Er erzählt von den Träumen der senegalesischen Jugend. So mancher Junge erhofft sich als Fußballprofi einen Weg aus dem Elend. Dafür steht der Tischfußballkicker neben dem Bus, der von jung und alt gerne in Aktion gesetzt wird. Vor dem Bus liegen Maiskolben, stehen Mörser und Stampfer. Viele Besucher wollen wissen, wie es ist, wenn man sich sein Mehl wie die Menschen im Senegal auf einfache Weise selbst herstellen muss, und versuchen es.

Am Ende des Festes sind es nicht nur die Ehrenamtlichen von ökumenischen Projekt „Kirche auf der BUGA“, das mit verschiedenen Partnern zu dem Fest eingeladen hatte, sondern auch BUGA-Besucher, die mithelfen, den Senegal-Bus wieder auf den Hänger zu bringen. Aachen, wo die offizielle Eröffnung der diesjährigen missio-Aktion stattfindet, ist seine nächste Station. Von dort aus geht er auf Deutschlandtournee. An vielen Orten wird man dann die in Kinderhandschrift auf dem Bus hinterlassenen Wünsche lesen können wie: „Ich wünsche euch Regen in Afrika. Friede. Ein schönes Leben. Gesundheit.“ Vom 17. bis 23. Oktober wird Schwester Louise Marie Diop aus dem Senegal zu Gast im Bistum Trier sein. Die Direktorin des katechetischen Zentrums der Diözese Tambacounda wird aus ihrer Heimat berichten.

„Kirche auf der BUGA 2011“ ist ein gemeinsames Projekt der Evangelischen Kirche im Rheinland und des Bistums Trier. Das komplette Programm ist im Internet unter www.kirche-buga2011.de zu finden. Informationen gibt es auch in der Geschäftsstelle des ökumenischen Kirchenprojektes, Tel.: 0261-97349124, info@kirche-buga2011.de

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