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Inhalt

Bischof Gilles Côté

Gast im Monat der Weltmission 2012

26.-30.09.: Eröffnungsfeier in Paderborn
03.-08.10.: Erzbistum Freiburg
09.10.: Bistum Limburg
10.-20.10.: Bistum Osnabrück
22.-24.10.: KCG-Veranstaltung in Paderborn
25.-28.10.: Bistum Münster

Bischof im Dschungelbistum

Bischof Gilles Côté legt Wert auf die Mitgestaltung des pastoralen Plans seines Bistums durch alle Katholiken.

Für Gilles Côté stand schon als Kind fest, wohin die Reise gehen sollte. „Als ich eines Tages aus der Schule kam, ich war gerade in der 4. Klasse, hatte mein Vater einen Freund zu Besuch“, berichtet der Kanadier, der aus Ottawa stammt. „Einen Priester vom Orden der Montfortaner. Er war Missionar in Malawi. Ein sehr enthusiastischer Mann, der uns Filme aus Afrika zeigte. Ich war begeistert. Und von da an war mir klar, ich würde Montfortaner Missionar in Afrika werden.“

Tatsächlich trat Gilles Côté dem Orden der Montfortaner in Kanada bei. Doch statt in Afrika fand er sich bald im Dschungel Papua-Neuguineas wieder, im Bistum Daru-Kiunga, in der Mitte der Hauptinsel des Landes. Seit 1999 ist er hier Bischof. Die Diözese umfasst Regenwald, Gebirge, Grasland und Sümpfe. Sie ist mehr als dreimal so groß wie Belgien. Es gibt kaum Straßen und nur 13 Pfarreien mit enormen Ausmaßen.

Dort entstanden in den letzten Jahren viele Kleine Christliche Gemeinschaften. Bischof Gilles hat zu Beginn des Millenniums eine „Reise des Glaubens“ ausgerufen, die die Katholiken der Diözese als „ein Volk“ unternehmen. „Wir sind unterwegs auf einer gemeinsamen spirituellen Reise“, sagt der Bischof. „Es gibt wunderbare Anzeichen dafür, dass wir in unserer Diözese wirklich als Volk Gottes wachsen. Doch es gibt auch Probleme, die für uns große Herausforderungen darstellen: HIV, Aids, Drogenabhängigkeit bei Jugendlichen und die fortschreitende Umweltzerstörung.“

Besonderen Wert legt der 66-Jährige darauf, dass mithilfe von Befragungen durch pastorale Teams alle Katholiken des Bistums an der Gestaltung des pastoralen Plans teilhaben können. „Das hat ein völlig neues Gemeinschaftsgefühl entstehen lassen“, sagt Bischof Gilles. Das langfristig angelegte Projekt wird von missio unterstützt.

„Wir gestalten mit den Menschen eine Kirche, die jung und lebendig ist und wächst“, sagt der Bischof, der seine Katholiken zu begeistern weiß. „Ich würde diese Erfahrung für nichts auf der Welt eintauschen wollen. Wundervoll.“

Bettina Tiburzy

Im Rahmen der Aktion zum "Sonntag der Weltmission" rückt missio in diesem Jahr » Papua-Neuguinea in den Mittelpunkt des Interesses. Neun Gäste werden in der Zeit zwischen dem 3. und 28. Oktober in Deutschland für uns unterwegs sein und über ihre Arbeit berichten.

Wir möchten Ihnen während unserer Aktion die Situation der katholischen Kirche vor Ort vorstellen und Ihr Interesse für die Sorgen und Nöte, aber auch für die großen Errungenschaften unserer Schwestern und Brüder im Glauben näherbringen.

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