Subnavigation und Schnelleinstieg

Ihr Ansprechpartner

Werner Meyer zum Farwig ,
stv. Leiter der Abteilung Bildung

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-289
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Hilde Wilhelm ,
Abteilung Bildung; Koordination Gästeeinsatz

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-263
Kontaktformular:
zum Kontaktformular
Aktion Schutzengel - Für Familien in Not. Weltweit. Wir bauen ein Haus für Alle Solidarität mit bedrängten Christen Glauben teilen. Weltweit.

Projektauswahl

Filterkriterien
.
missio im Web 2.0: Facebook, Twitter, Google+, Youtube, Instagram, Blog » Twitter » Instagram » Youtube » Blog » Google+ » Facebook

Inhalt

Erzbischof em. Karl Hesse

Gast im Monat der Weltmission 2012

26.-30.09.: Eröffnungsfeier in Paderborn
03.-07.10.: Erzbistum Paderborn

Abenteurer Gottes

Erzbischof Karl Hesse fühlt sich mit den Menschen Papua-Neuguineas immer verbunden.

Als Karl Hesse 1966 als junger Missionar der Herz-Jesu-Gemeinschaft aus Deutschland aufbrach, dachte er nicht, dass er eines Tages in der Kirche Papua-Neuguineas eine bedeutende Rolle spielen würde. Heute blickt der 76-jährige emeritierte Erzbischof von Rabaul auf viele erlebnisreiche Stationen seines Lebens zurück.

Mit 29 Jahren kam der Sauerländer auf die Insel Neubritannien, lernte die Umgangssprache Tok Pisin und absolvierte einen Schnellkurs in Medizin. Man sandte ihn in die Berge zur Volksgruppe der Baininger, die von vielen abschätzig angesehen wurde. „Meine Aufgabe war es, Pfarrer unter Menschen zu sein, die von ihren Nachbarn nicht als Menschen anerkannt waren, die von der Regierung fast überhaupt keine Unterstützung bekamen. Menschen, von denen man sagte, dass sie keine Aussicht zum Überleben hätten“, erklärt Erzbischof Hesse. „Ich wollte diese Menschen durch den Glauben, durch die Verkündigung in ihrem Selbstbewusstsein stärken.“

Heute ist er stolz darauf, dass die Baininger nicht nur überlebt, sondern auch wichtige gesellschaftliche und politische Positionen in der Inselgemeinschaft übernommen haben.

Für sein Engagement war Hesse kein Weg zu weit. Jährlich wanderte der Priester 1.500 Kilometer zu Fuß über unbefestigte Wege durch den Dschungel und über Bergpässe.

1978 weihte man Hesse zum Weihbischof von Rabaul, 1980 zum Bischof der Inseldiözese Kavieng. Vier Diözesen stand er in seinem Leben vor, zwei Mal leitete er die Bischofskonferenz Papua Neuguineas. 80 Priester und sieben Bischöfe weihte er. Ausbildungszentren, Kirchen, Schulen und Krankenhäuser ließ er bauen. Doch besonders mit den Menschen fühlte Hesse sich immer verbunden. „Bischof sein bedeutet für mich, Mensch unter Menschen zu sein.“

Für seine Leistungen hat er das Bundesverdienstkreuz erhalten und die Regierung Papua-Neuguineas würdigte ihn mit der höchsten einheimischen Auszeichnung. Der mit dem Ehrentitel eines „Chief“ verbundene „Grand Companion of the Order of the Logohu“ weist ihn als ganz besonderen Freund des Landes aus. Ein Land, das dem Erzbischof zur Heimat geworden ist.

Bettina Tiburzy

Im Rahmen der Aktion zum "Sonntag der Weltmission" rückt missio in diesem Jahr » Papua-Neuguinea in den Mittelpunkt des Interesses. Neun Gäste werden in der Zeit zwischen dem 3. und 28. Oktober in Deutschland für uns unterwegs sein und über ihre Arbeit berichten.

Wir möchten Ihnen während unserer Aktion die Situation der katholischen Kirche vor Ort vorstellen und Ihr Interesse für die Sorgen und Nöte, aber auch für die großen Errungenschaften unserer Schwestern und Brüder im Glauben näherbringen.

Downloads

Erzbischof em. Karl Hesse
Icon: PDF
Icon: JPG
© 2009-2017 missio Aachen